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Kalenderblatt vom 2. Oktober 2014

Heute
Donnerstag

Losung

/Jakob sprach:/ Lasst uns nach Bethel ziehen, dass ich dort einen Altar errichte dem Gott, der mich erhört hat zur Zeit meiner Trübsal und mit mir gewesen ist auf dem Wege. 

1.Mose 35,3

Lehrtext

Einer unter den Aussätzigen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. 

Lukas 17,15-16

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 28.09.2014 bis Samstag, 04.10.2014
  • Wochenspruch

     Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5, 7)

  • Feiertag
    15. Sonntag nach Trinitatis
  • Erklärung

    Sorgenfrei leben, wer möchte das nicht. Doch Sorgen gehören zum alltäglichen Leben. Der 15. Sonntag nach Trinitatis wirbt um Vertrauen auf Gottes Möglichkeiten. Die Lesung aus der hebräischen Bibel lenkt den Blick auf die Schöpfung, in der alles zum Leben angelegt ist. Das Evangelium fragt danach, was wirklich lebensnotwendig und darum der Sorge wert ist.  

  • Thema
    Irdische Güter
  • Luthers Wochensprüche

    „Die Heilige Schrift ist ein Fluss, in dem ein Elefant schwimmen muss und ein Lamm gehen kann.“

1. Mose 2,4b-9 (10-14) 15

Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.

5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land. 7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. 9 Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. 10 Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme. 11 Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold; 12 und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham. 13 Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch. 14 Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat. 15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.  

Andacht der Woche

„Nicht gut ist, dass der Mensch allein sei,
ich will ihm eine Hilfe machen, ihm als Gegenpart.“

So überträgt der Jude Martin Buber einen – für mich den entscheidenden – Vers aus dem Predigttext dieses Sonntags. Bei Martin Luther: „Und Gott der HERR sprach:Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.“ (1. Mose 2,18). Es ist keine fünf Jahre her, als ich unter der Kanzel der Kreuzkirche saß und eine Predigt über diesen Vers hörte. Eine Traupredigt: Da saß ich, in der Zwischenzeit 50 Jahre alt, und lasse mich das zweite Mal auf einen „Gegenpart“ ein.

Ich kann dem ersten Teil unumwunden zustimmen: Allein zu sein, ist keine Perspektive. „Lieber allein als zweisam einsam“, sang Mario Hené vor vielen Jahren. Auch so eine Weisheit, die mich durch all die Jahre begleitet hat – aber zu zweit nicht einsam sein, lautet doch die alles entscheidende Gegenfrage. Auf welches Modell habe ich mich da eingelassen, in doch fortgeschrittenen Jahren und mit einem erwachsenen Sohn noch einmal zu heiraten. Der erste „Gegenpart“, mit dem ich verheiratet war, war drei Jahre zuvor gestorben. Die fast zwanzig Jahre waren nicht immer einfach. Und jetzt alles noch einmal von vorne? Die Fragen schwirrten auch am Tag der Trauung durch meinen Kopf.

Damals wie heute kann ich sagen, es war der richtige Weg – und der richtige Trauspruch. Menschen begegne ich vielen: Menschen, die es gut mit mir meinen, und Menschen, denen ich das nicht unterstellen möchte. Aber an meiner Seite einen Gegenpart zu haben, der widerspricht, weil er mich liebt, der tröstet, weil er mit mir trauert, der lacht, weil er mit mit fröhlich ist, ist etwas so besonderes, dass ich das nicht missen will.

„Ich will ihm eine Hilfe machen, ihm als Gegenpart.“ Da ist Hilfe nicht als dienende Begleitung gemeint – bei Luthers Übertragung „Gehilfin“ könnte dieser Eindruck entstehen. „Ihm als Gegenpart“: auf Augenhöhe, gleichberechtigt, gegenseitig – darum müssen wir ringen, immer wieder. Aber: Weil dies ein Gottesgeschenk ist, lohnt es sich zu ringen – jeden Tag neu. In tiefen Krisen, in gemütlichen Zeiten der Gelassenheit und in gegenseitiger Begeisterung. Etwas schöneres und etwas glücklicheres kann es nicht geben: einen Menschen, mit dem ich alt und lebenssatt werden möchte.

Christof Vetter, Pastor
 

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

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Wochenlied

Auf meinen lieben Gott (EG 345) und Wer nur den lieben Gott läßt walten (EG 369)


Auf ein gemeinsames Experiment haben sich das Predigerseminar in Loccum und die Evangelische Zeitung in diesem Sommer eingelassen: In einem einwöchigen Workshop schrieben die Vikarinnen und Vikare des Kurses 16 unter Anleitung eines Schriftstellers Andachten für die Evangelische Zeitung.

Die Ergebnisse können Sie, liebe Leserinnen und Leser, nach den Sommerferien kennenlernen. Vom 14. September bis zum 26. Oktober erscheinen auf Seite 24 sieben Wochen lang Texte aus der Feder von Nachwuchstheologen zum Predigttext des jeweiligen Sonntags.

Sieben Wochen MIT