Neustart

Kalenderblatt vom 4. September 2014

Heute
Donnerstag

Losung

Er wird sich unser wieder erbarmen und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen. 

Micha 7,19

Lehrtext

Jesus sprach: Ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette. 

Johannes 12,47

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 31.08.2014 bis Samstag, 06.09.2014
  • Wochenspruch

    Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. (1. Petrus 5, 5) 

  • Feiertag
    11. Sonntag nach Trinitatis
  • Erklärung

    Der 11. Sonntag nach Trinitatis widmet sich unserer Einstellung zu Gott und zu seinem Gnadenhandeln. Dafür werden im Evangelium die zwei völlig unterschiedlichen Charaktere des Pharisäers und des Zöllners einander gegenüber gestellt. Die übrigen Texte weisen mehr in die Richtung des „Seligwerdens aus Gnade“ und nicht aus Werken. Unsere Einstellung zu der Gnade Gottes ist entscheidend dafür, ob wir sie auch empfangen werden. 

  • Thema
    Pharisäer und Zöllner
  • Luthers Wochensprüche

     „Gott will, dass wir fröhlich sind.
    Hätte er sonst die Sonne, den Mond und die Schätze der Erde zur Freude geschenkt?“

2. Samuel 12,1-10.13-15a

1 Und der HERR sandte Nathan zu David. Als der zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm. 2 Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder; 3 aber der Arme hatte nichts als ein einziges kleines Schäflein, das er gekauft hatte. Und er nährte es, dass es groß wurde bei ihm zugleich mit seinen Kindern. Es aß von seinem Bissen und trank aus seinem Becher und schlief in seinem Schoß und er hielt's wie eine Tochter. 4 Als aber zu dem reichen Mann ein Gast kam, brachte er's nicht über sich, von seinen Schafen und Rindern zu nehmen, um dem Gast etwas zuzurichten, der zu ihm gekommen war, sondern er nahm das Schaf des armen Mannes und richtete es dem Mann zu, der zu ihm gekommen war. 5 Da geriet David in großen Zorn über den Mann und sprach zu Nathan: So wahr der HERR lebt: Der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat! 6 Dazu soll er das Schaf vierfach bezahlen, weil er das getan und sein eigenes geschont hat. 7 Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum König gesalbt über Israel und habe dich errettet aus der Hand Sauls 8 und habe dir deines Herrn Haus gegeben, dazu seine Frauen, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben; und ist das zu wenig, will ich noch dies und das dazutun. 9 Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel? Uria, den Hetiter, hast du erschlagen mit dem Schwert, seine Frau hast du dir zur Frau genommen, ihn aber hast du umgebracht durchs Schwert der Ammoniter. 10 Nun, so soll von deinem Hause das Schwert nimmermehr lassen, weil du mich verachtet und die Frau Urias, des Hetiters, genommen hast, dass sie deine Frau sei.
13 Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den HERRN. Nathan sprach zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben. 14 Aber weil du die Feinde des HERRN durch diese Sache zum Lästern gebracht hast, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben. 15 Und Nathan ging heim.

Andacht der Woche

Andacht zum aktuellen Ereignis: Geldsack in Flughafenkapelle gefunden

Irgendwie war das auch aufregend. Der Sicherheitsdienst vom Flughafen rief mich an, sie hätten einen Beutel voller Geld in der Flughafenkapelle sichergestellt. „Wie bitte?“ Ja, ich hatte richtig gehört. In der Kapelle stand ein Einkaufsbeutel mit einer Unmenge Hartgeld verschiedenster Währung, 9,7 kg schwer, wie sich auf der Lufthansawaage zeigte. Auf dem Geld lag ein Zettel mit der Bitte, wir möchten den Inhalt doch einem guten Zweck zuführen.
Vermutlich ist der Hintergrund der Geschichte relativ banal und der der Spender wusste schlicht und ergreifend nicht, was er mit soviel Kleingeld machen sollte und dachte: „Der Kirche fällt schon etwas sinnvolles ein.“ Für mich war es aber auch irgendwie wie ein kleiner Schatz. Es rührte in mir eine archaische Sehnsucht an. Ein Sack voller Geld. Wer wollte ihn nicht irgendwann im Leben mal finden. Und jetzt hielt ich ihn in den Händen.
Offensichtlich ging es aber nicht nur mir so. In rund einem dutzend Zeitungen und sogar im Fernsehen wurde davon berichtet. Ein anonymer Schatz in der Kapelle. Viele von uns haben die Sehnsucht, mal so etwas zu finden, einen Schatz oder zumindest etwas ganz schönes, über das wir uns so richtig freuen können.
Und das geht nicht erst uns modernen Menschen so. Bereits in der Bibel finden sich diverse Schatzgeschichten und Gleichnisse. Allerdings schneidet der Geldschatz dabei nicht wirklich gut ab. Er wird teils mit drastischen Worten abgewertet. Nur der Schatz im Himmel gilt als erstrebenswert.
„Typisch Kirche, Spielverderber,“ mag mancher denken. Aber ganz so mag ich das nicht gelten lassen. Solange wie der Schatz in der Kapelle nämlich so etwas wie ein Spiel ist, darf ich die kleine innere Erregung darüber auch freudig genießen. Ich kann dabei schließlich auch über mich schmunzeln.
Spätestens wenn der Erlös daraus wirklich bedürftigen Menschen zugeführt wird, ist hoffentlich auch ein Schatz im Himmel gefunden worden. Danke dem anonymen Spender.


Flughafenseelsorger Ulrich Krämer
 

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

Moment mal

NDR Logo
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Autorin: Ra
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment Mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Autor: Klau
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Autorin: Ra
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Autor: Past
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
Podcast abonnieren

Wochenlied

Aus tiefer Not schrei ich zu dir (EG 299)