Schoepfung

Kalenderblatt vom 30. April 2015

Heute
Donnerstag

Losung

Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN!

Psalm 40,5

Lehrtext

Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.

Hebräer 10,35

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 26.04.2015 bis Samstag, 02.05.2015
  • Wochenspruch

    Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Korinther 5, 17) 

  • Feiertag
    Jubilate (3. Sonntag nach Ostern)
  • Erklärung

    Rund um die Welt, in allen Nationen und Völkern gibt es Grund zu jubeln. So jedenfalls beginnt der Dichter des Psalm 66 sein Lied. Mit diesem 3. Sonntag nach Ostern „Jubilate“ beginnt eine Reihe von Sonntagen, die mit ihren aus Psalmanfängen übernommenen Namen zum Tun aufrufen.
    Mit dem Jubeln wird begonnen. Freude kann laut werden, Sprache und Töne finden, zu hören sein. Wie der Psalm sagt: rund um die Erde.
    Gründe zum Jubeln werden in den gottesdienstlichen Texten einige genannt: Es beginnt mit der Freude über Gott, den Schöpfer. Die enge Verbindung mit Christus wird betont: Er der Weinstock, wir die Reben. Schließlich: Nach Ostern haben wir eine Perspektive. Die Grenzen der Welt, des Irdischen sind überwunden. Wir haben jeden Tag die Gelegenheit neu anzufangen, zuversichtlich, dass wir Ungeahntes für uns entdecken.

     

  • Thema
    Die neue Schöpfung
  • Luthers Wochensprüche

    "Wenn ich auch nur einen einzigen Tag das Gebet vernachlässige,
    verliere ich viel vom Feuer des Glaubens.!" 

Johannes 15,1-8

1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger. 

Andacht der Woche

Dranbleiben

So einfach ist es: Die Rebe braucht zum Leben und Wachsen den Weinstock. Die christliche Gemeinde braucht zum Leben und Wachsen ihren Herrn Jesus Christus. Wie die Rebe vom Weinstock lebt sie von seinem Wort und von seinem Tun. Wenn sie sich von ihm trennt, etwa abgeschnitten wird oder sich löst, ist ihr Ende nahe. Darum mahnt Jesus: Bleibt in mir.

Bleiben ist das Stichwort: Bleiben im Glauben, bleiben in der Gemeinschaft, die von Christus begründet und am Leben erhalten wird. Die Rebe am Weinstock ist das Ergebnis eines Wachstumsprozesses. Weder hat die Rebe beschlossen, da zu sein, noch kann sie beschließen, etwas anderes zu werden. Aber sie kann sich lösen, und sie kann ihre Bestimmung verfehlen, wenn sie nämlich keine Trauben hervorbringt.

Wir sind die Reben, Christus ist der Wein¬stock, und Gott - ein interessantes Bild - ist der Weingärtner. Wir „hängen“ an Christus. Es gibt kein Christsein ohne Gemeinschaft - am Weinstock wächst nie nur eine einzige Wein¬traube.

Evangelisch-lutherische Christen haben damit traditionell Schwierigkeiten. „Ich kann doch auch allein an Gott glauben“, sagen die einen. „In der Volkskirche sind viele nur aus Ge-wohnheit“, beklagen die anderen. Und hinter alledem steht: Was brauche ich die anderen! Die anderen sind mir auch wohl lästig. Sie sind frömmer als ich oder nicht so fromm, anders in ihren Lebensgewohnheiten, von anderer sozialer Herkunft. Allzu leicht wird die Gemeinde, wird die Kirche mit einem Verein von Gleichgesinnten, Gleichgestimmten, Gleich¬gestellten verwechselt. Aber das sind wir nicht! Wir sind „bloß“ Brüder und Schwestern - und wer von Ihnen mehrere Geschwister hat, der weiß, was ich damit meine.

Es kommt darauf an, dass wir uns immer wieder verge¬genwärtigen, woher die Kraft kommt, aus der wir leben. Dazu brauchen wir Christen den Got¬tesdienst, das Gespräch über den Glauben, die Gruppe, in der wir gemeinsam aus Glauben han¬deln, zum Beispiel die Familie, in der wir Glauben lernen und Glauben leben, und - nicht zuletzt - das Gebet.

Das alles setzt Gemeinschaft voraus. Eine an¬dere Gemeinschaft im Glauben als die Kirche aber gibt es nicht. Dies soll keine Rechtfertigung der oft „frag-würdigen“ Institution Kirche sein, wohl aber ein Plädoyer für christliche Gemeinschaft. Dass Religion Privatsache sei, gilt für den Christen nicht. Denn unser Glaube soll Frucht tragen, und Frucht ist etwas Sichtbares.

Früchte des Glaubens? Traditionell verstehen wir darunter gute Taten, etwa Spenden für Not leidende Menschen. Besonders gut wird aktive Hilfe eingestuft: in Entwicklungsländern, in Altenpflegeheimen, bei behinderten Kindern.
Aber Früchte des Glaubens - das sind keineswegs nur moralische Anstrengungen. Eine Frucht un¬seres Glaubens muss in diesen Zeiten sein, dass wir die Werte bewahren, die uns die bibli-sche Überlieferung geschenkt hat.

In diesen Wochen finden die Konfirmationen statt. Eine gute Gelegenheit, dass auch erwach-sene Christen sich darauf besinnen, aus welcher Kraft sie leben.

Ursula Plote, Pastorin

erschienen in : Evangelische zeitung online

Liturgische Farbe

Weiß als ungebrochenes Licht, als Vereinigung aller Farben, als Farbe von Reinheit und Unschuld bestimmt die Christusfeste (Ostern, Weihnachten) und die Sonntage des Göttlichen Gegenwart (Epiphanias, Trinitatis)

Bild: Klaus Brinkmann/(c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.:Liturgisches Kompendium

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Wochenlied

Mit Freuden zart zu dieser Fahrt (EG 108)