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Kalenderblatt vom 9. März 2015

Heute
Montag

Losung

Rosse helfen nicht; da wäre man betrogen; und ihre große Stärke errettet nicht. Siehe, des HERRN Auge achtet auf alle, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.

Psalm 33,17-18

Lehrtext

Wir bauen nicht auf Vorzüge, die irdisch und menschlich sind, sondern rühmen uns allein damit, dass wir zu Jesus Christus gehören.

Philipper 3,3

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 08.03.2015 bis Samstag, 14.03.2015
  • Wochenspruch

    Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lukas 9, 62) 

  • Feiertag
    Okuli (3. Sonntag in der Passionszeit)
  • Erklärung

    Der Sonntag Okuli hat das Thema „Konsequente Nachfolge”, also die Ausrichtung des Lebens am Vorbild Jesu Christi. In diesem Thema klingt alles mit, was zum Thema Nachfolge von Bedeutung ist.

    „Oculi” lautet das erste Wort des Introitus (Eingangsgebet der Messe): Oculi mei semper ad Dominum = Meine Augen schauen immer auf zum Herrn) am Sonntag Oculi, dem dritten Fastensonntag. Dieser Tag wird auch benannt: Sexagesima media, medium sexagesime. 

  • Thema
    Nachfolge
  • Luthers Wochensprüche

    Da Christus Menschen erziehen wollte, musste er Mensch werden.
    Wollen wir Kinder erziehen, so müssen wir auch mit ihnen Kinder werden. 

Lukas 9,57-62

57 Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst. 58 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege. 59 Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. 60 Aber Jesus sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! 61 Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Haus sind. 62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. 

Andacht der Woche

Herausgerufen

Der Predigttext macht nicht gerade Mut zur Nachfolge. Jesus zeigt sehr deutlich auf, womit man zu rechnen hat: keinen Platz zum Schlafen, radikale Abwendung von Sitten und Gebräuchen und die Trennung von der Familie und den Verwandten. Bei dieser Schärfe überlegt man sich, ob man in die Nachfolge Jesu tritt.

Die Evangelien berichten immer wieder davon, dass auch seine Jünger an ihrem Entschluss zur Nachfolge gezweifelt haben. An einer Stelle fragt Petrus, was er wohl für seine Nachfolge bekomme, an einer anderen Stelle erwarten einige Jünger, dass sie im Himmel an der Seite Jesu sitzen werden. Was es mit dem „Reich Gottes“ auf sich hat, das scheinen auch die Jünger, trotz der unmittelbaren Nähe zu Jesus, nicht verstanden zu haben. Sie fragen nach Belohnung und adelnder Auszeichnung.

Das Reich Gottes ist vielmehr eine Größe, die dem gewöhnlichen Leben konträr entgegensteht. Es ist ein Leben in und mit Gott. „Das Reich Gottes ist in euch“, sagt Jesus den Pharisäern, die ihn danach fragen, wann und auf welche Weise es wohl kommt. Das Reich Gottes ist ein Sein in Gott. Ein Leben in der Offenheit, dass Gott mir näher ist, als ich mir selbst. Und dann kann ich mit Jakob sagen: „Gott ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht; nun aber weiß ich es.“ (1. Mose 28,16)

Leben in der Nachfolge geht eben nicht so, wie der erste es sich vorstellt, nach dem Motto „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“. Da sagt Jesus sehr deutlich: Weißt du, was das bedeutet? Ein bürgerliches Leben hat da keinen Platz. Wir streben keine Missionszentrale an. Ein Haus mit Gästezimmern und hochmodernen Mitarbeiterwohnungen. Wir denken nicht in diesen Kategorien.

Reich Gottes zu leben krempelt mein Leben um. Und dazu muss ich bereit sein. Im Leben mag es viele Situationen geben, in denen ich wie der andere junge Mann angesprochen werde, meinem Leben eine andere Richtung zu geben. Der junge Mann möchte erst seinen Vater begraben. Ob er wirklich tot war oder ob dieses nur eine Ausrede dafür war, dass er warten wollte bis sein Vater gestorben ist, mag dahingestellt sein. Jesus weist mit seinem Wort, dass die Toten die Toten begraben sollen, darauf hin, dass es im Leben auf den entscheidenden Moment ankommt – wer weiß, welche Entschuldigung uns später einfällt?

Wenn ich dich Jetzt! rufe, dann folge mir auch Jetzt! nach – und überlege dir nicht zu viele Entschuldigungen und warte bis zur Ewigkeit. Lebe jetzt! Öffne dich für ein Leben mit Gott. Mach dich auf den Weg zu ganz neuen Entdeckungen und Erfahrungen!

Das Reich Gottes zu leben, Gott in sich zu entdecken, ist ein Weg, der mich immer wieder unsicher machen kann. Deshalb sagt Jesu zu dem dritten, dass man nicht in eine Richtung pflügen und dabei zurückschauen kann. Dann gelingt es nicht. Und dann ist es so wie Jesus bei Lukas sagt: „Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu wissen, den Übrigen aber in Gleichnissen, damit sie sehend nicht sehen und hörend nicht verstehen.“ (Lukas 8,10) In die Nachfolge wird man hineingerufen, oder besser herausgerufen aus vielen Bindungen zu Menschen und Dingen – aber so ist eben wahre Kirche – lateinisch „Ekklesia“, was eben heißt: „die Herausgerufenen“.

Heinfried König, Pastor
 

aus: Evangelische Zeitung

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Violett - Bild von Erich Grün

Violett  - Mischfarbe von Himmel (blau) und Erde (rot) bestimmt die Bußzeiten als Zeiten aktiven Wartens auf eine neue Zeit und eine bessere Welt (Adventszeit, Passionszeit, Buß- und Bettag)

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

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Wenn meine Sünd mich kränken (EG 82) und Du schöner Lebensbaum des Paradieses (EG 96)