Kalenderblatt vom 23. Juni 2018

Losung

Der HERR verstößt sein Volk nicht um seines großen Namens willen.

1.Samuel 12,22

Lehrtext

Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.

2.Korinther 8,9

Aktuelle Woche

Kirchliche Woche

Sonntag, 17. Juni 2018 bis Samstag, 23. Juni 2018

Wochenspruch

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. (Lk 19, 10)

Feiertag

3. Sonntag nach Trinitatis

Erklärung

Der 3. Sonntag nach Trinitatis steht im Zeichen des Rettung des „Verlorenen“. In den Lesungen begegnen uns nicht nur die beiden verlorenen Söhne, sondern auch das verlorene Schaf, der verlorene Groschen (Lk 15,3-10), der verlorene Oberzöllner Zachäus (Lk 19,1-10), das verlorene Volk (Hes 18,1-4.21-24-30-32). Gott lädt ein und empfängt auch die verloren gelaubten Menschen. 

Thema

Das Wort der Versöhnung

1. Joh 1, 5 - 2, 6

5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

6 Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln doch in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit.

7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.

8 Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

10 Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

2 Und er selbst ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

3 Und daran merken wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.

4 Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.

5 Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.

6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll so leben, wie er gelebt hat.

Andacht der Woche

Andacht zum 3. Sonntag nach Trinitatis:Einführung neuer Kirchenvorstönde

Die Richtigen

Biblischer Text: Numeri 11, 16f.24f (nicht Predigttext zum Sonntag)

Und der Herr sprach zu Mose: Sammle mir siebzig Männer unter den Ältesten Israels, von denen du weißt, dass sie Älteste im Volk und seine Amtleute sind, und bringe sie vor die Stiftshütte und stelle sie dort vor dich,

so will ich herniederkommen und dort mit dir reden und von deinem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, damit sie mit dir die Last des Volks tragen und du nicht allein tragen musst.

Und Mose ging heraus und sagte dem Volk die Worte des Herrn und versammelte siebzig Männer aus den Ältesten des Volks und stellte sie rings um die Stiftshütte.

Da kam der Herr hernieder in der Wolke und redete mit ihm und nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte ihn auf die siebzig Ältesten. Und als der Geist auf ihnen ruhte, gerieten sie in Verzückung wie Propheten und hörten nicht auf. 

 

Mose braucht Hilfe.

Verbündete.

Ohne Verbündete kann man nicht leben, nicht mal arbeiten, schon gar nicht Neues denken.

70 Älteste.

Männer und vielleicht auch Frauen – wer weiß?

Nicht alle alt an Jahren vermutlich, aber alle alt an Erfahrungen.

 

10, die wissen.

10, die fühlen.

10, die hören

und 10, die sehen.

 

10, die das Leben kennen.

10, die den Tod kennen.

Und 10, die die Liebe kennen.

 

70 Älteste.

7 mal 10.

10 mal 7.

An Moses Seite,

in Moses Rücken.

70 für ein ganzes Volk.

 

10 oder 8 oder 6 oder 4 für eine Kirchengemeinde.

Einer kann mit Geld umgehen.

Eine schreibt Protokoll.

Einer kennt die Heilige Schrift.

Eine weiß, was gut tut Eltern und Kindern.

Und einer, für wen man beten sollte.

Einer kann alles reparieren.

Eine spielt so schön Klavier, dass man weinen muss.

Und eine macht die besten Waffeln der Welt.

 

70 Älteste stehen rings um die Stiftshütte.

Im Kreis um das Ohel Moet, das Zelt der Begegnung, wie es auf Hebräisch heißt.

Gottes leichtes Haus, das jederzeit zusammen geklappt und mitgenommen werden kann.

 

Irgendwo in der Wüste stehen sie.

Zwischen Ägypten und dem Gelobten Land.

Sklavenhaus und Freiheit.

Irgendwo zwischen Fleischtöpfen und der Verheißung von Milch und Honig.

 

Sie stehen im Sehnsuchtsland 

Unter ihren Füßen der Sand.

Über ihren Köpfen der Himmel.

Mit Sonne, Mond und Sternen.

Um sie die Unendlichkeit.

In ihrer Mitte: Gottes leichtes Haus 

 

Wir stehen im Sehnsuchtsland.

Unter uns Parkett.

Über uns das Dach der Kirche.

Um uns unser Dorf oder die Stadt.

Wir ahnen: Wie es war, wird es nicht bleiben. Nicht in der Kirche und nicht in uns. 

Was kommt – wir wissen es nicht. 

Nur, dass wir wohl weniger werden, ärmer und vielleicht echter?

Unsere Herzen klopfen. 

Wir wissen: wir sind die Richtigen. Gott hat uns erwählt. Uns alle.

Dich. Mich.

In unsrer Mitte: Gottes leichtes Haus

In unserer Mitte: Jesu Versprechen: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Gottes Geist ruht auf uns.

 

Pastorin Birgit Mattausch

 

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                 

© Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

Quelle Losungen: Herrnhuter Losungen

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Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe zum kurzen Innehalten im schnellen Lauf der Zeit - Autorin: Anne Jaborg

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Morgenandacht

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Der Benediktinerpater Nikolaus Nonn beschäftigt sich mit dem Segen, der über Menschen gesprochen wird. Gesegnete sind gestärkt, damit die Welt menschlicher wird.

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Wochenlied

Allein zu dir, Herr Jesu Christ (EG 232) und Jesus nimmt die Sünder an (EG 353)

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