Medientag

Kalenderblatt vom 31. Oktober 2014

Heute
Freitag

Losung

Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich. 

5.Mose 29,28

Lehrtext

/Jesus betete:/ Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. 

Johannes 17,6
  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 26.10.2014 bis Samstag, 01.11.2014
  • Spruch

    Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. (1. Korinther 3, 11)

  • Feiertag
    19. Sonntag nach Trinitatis
  • Erklärung

     Am 31. Oktober wird der Gedenktag der Reformation gefeiert. Er erinnert an die Veröffentlichung der 95 Thesen Martin Luthers zu Buße und Ablass im Jahre 1517. Damit war die Reformation eingeleitet. Martin Luthers biblisch begründete Einsicht war, dass Menschen von Gott geliebt und angenommen sind – allein aus Gnade (Röm 3,28), ohne dass sie dafür Bedingungen zu erfüllen oder Leistungen zu erbringen hätten. (VELKD)

  • Thema
    Reformationsfest
  • Luthers Wochensprüche

    „Die Bibel ist nicht antik, auch nicht modern, sie ist ewig."

Philipper 2,12-13

12 Also, meine Lieben, - wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit - schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. 13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.  

Andacht

Momentaufnahmen im Oktober

Sonntagabend in der Marktkirche Hameln: Standings Ovations. Die Hamelner Kantorei hat gerade mit vielen Solisten und tollen Musikern unter Leitung von Hans Christoph Becker-Foss "Les Béatitudes" (Die Seligpreisungen) von César Franck (1822-1890) aufgeführt. Vorangegangen war ein mehrjähriges Bemühen, dieses großartige Werk des französischen Komponisten wieder aufführbar zu machen. Die Seligpreisungen stellen sich in dem Spätwerk des französischen Musikers als der immer währende Kämpf zwischen gut und böse, weiß und schwarz da, den der Teufel verliert.

Donnerstagmorgen in der Stuttgarter Geschäftsstelle des Kirchentages: Die Projektleitungsgruppe "Open Air" singt begeistert "Selig sei ihr, wenn ihr einfach lebt". Ein Mitglied der Gruppe, angereist aus dem hohen Norden, erzählt in der Andacht vor Sitzungsbeginn, von einem der ausgezogen ist, herauszufinden, was das Glück ist. Auf einen pensionierten russischen Kriminalkommissar sei er gestoßen, der - wie scheinbar alle russische Pensionäre - in einem Park Schach gespielt habe. Auf die Frage nach dem Glück, habe der Russe geantwortet, er spiele jetzt Schach. Nach dem Spiel sei er dann zu dem gesessen, der herausfinden wolle, was die Menschen glücklich macht. Der Schachspieler hat gefragt, ob der Suchende ein Kind habe. Das Lächeln eines Kindes mache glücklich. Selig.

Sonntagvormittag in der Marktkirche Hannover: Der Gottesdienst neigt sich zu Ende. Die letzte Gruppe hat das Abendmahl empfangen. Steht im Kreis, fasst sich an den Händen. Als Entlasswort spricht der Liturg: "Selig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden, ihre Tränen sollen getrocknet werden." Einer im Kreis fängt an zu weinen. Nachher, beim Abschied an der Kirchentür, erzählt er, dass seine Frau vor einem Jahr und einen Tag gestorben sei. Gottesdienst und Abendmahl hätten ihm neuen Mut geschenkt.

Der letzte Tag im Oktober, Reformationstag. In den Kirchen wird Gottesdienst gefeiert. Im Predigttext heißt es: "Also, meine Lieben, schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen." (Philipper 2,12.13)

Selig sein, glücklich sein ist kein eigener Verdienst, sondern Gott schafft es in uns. Alle Glücks-Ratgeber in den Buchhandlungen und in der Werbung sitzen dem einen Irrtum auf, dass Glück machbar ist: "Selig," das meint Jesus, "selig" sind die Barmherzogen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Mehr braucht es nicht - aber auch nicht weniger

Christof Vetter, Pastor
 

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Rot - Bild von Erich Grün

Rot als Farbe der Erde, des Feuers und des Blutes bestimmt die Sonntage des Heiligen Geistes (Pfingsten), der Kirche (z.B. Reformationsfest,(..) Konfirmation) und der Märtyrer (zB. Johannistag oder Peter und Paul)

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

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Nun freut euch, lieben Christen g'mein (EG 341) und Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich (EG 351)


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Auf ein gemeinsames Experiment haben sich das Predigerseminar in Loccum und die Evangelische Zeitung in diesem Sommer eingelassen: In einem einwöchigen Workshop schrieben die Vikarinnen und Vikare des Kurses 16 unter Anleitung eines Schriftstellers Andachten für die Evangelische Zeitung.

Die Ergebnisse können Sie, liebe Leserinnen und Leser, nach den Sommerferien kennenlernen. Vom 14. September bis zum 26. Oktober erscheinen auf Seite 24 sieben Wochen lang Texte aus der Feder von Nachwuchstheologen zum Predigttext des jeweiligen Sonntags.

Sieben Wochen MIT