Kalenderblatt vom 17. April 2014

Heute
Donnerstag

Losung

HERR, du bist der Armen Schutz gewesen in der Trübsal, eine Zuflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hitze, wenn die Tyrannen wüten. 

Jesaja 25,4

Lehrtext

Jesus sprach: Ich habe mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. 

Johannes 16,33
  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 13.04.2014 bis Samstag, 19.04.2014
  • Spruch

    Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. (Psalm 111,4)
     

  • Feiertag
    Palmarum (6. Sonntag in der Passionszeit)
  • Erklärung

    Am Gründonnerstag wurden ehemals die zu Beginn der Fastenzeit ausgeschlossenen Sünder nach entsprechenden Bußhandlungen wieder in die Gemeinde aufgenommen. Von diesem Geschehen her mag der Name entstanden sein („Greindonnerstag“ vom „Greinen“ der Sünder, von ihrem „Weinen“ her gedeutet). Eine Verbindung mit der Farbe Grün herzustellen scheint weniger sinnvoll.
    Der Gründonnerstag hebt sich aus dem Ganzen der Heiligen Woche heraus durch verschieden äußere und innere Elemente; er ist gewissermaßen Höhepunkt und Tiefpunkt zugleich, da er einerseits bestimmt wird durch die Sorge des Heilands um seine Gemeinde, indem er ihr das Heilige Abendmahlals Vermächtnis stiftet, und andererseits durch das von tiefster Verzagtheit erfüllte Gebet in Gethsemane. 

  • Thema
    Einsetzung des heiligen Abendmahls
  • Luthers Wochensprüche

    Die Vernunft ist das größte Hindernis für den Glauben,
    weil alles Göttliche ihr widersinnig erscheint.

10 Denn es ziemte sich für den, um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, dass er den, der viele Söhne zur Herrlichkeit geführt hat, den Anfänger ihres Heils, durch Leiden vollendete. 11 Denn weil sie alle von "einem" kommen, beide, der heiligt und die geheiligt werden, darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen, 12 und spricht (Psalm 22,23): »Ich will deinen Namen verkündigen meinen Brüdern und mitten in der Gemeinde dir lobsingen.« 13 Und wiederum (Jesaja 8,17): »Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen«; und wiederum (Jesaja 8,18): »Siehe, hier bin ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat.« 14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, 15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten. 16 Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an. 17 Daher musste er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. 18 Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden. 

Andacht

„Ich glaube, dass die Welt sich noch mal ändern wird
und dann Gut über Böse siegt,
dass irgendjemand uns auf unseren Wegen lenkt
und unser Schicksal in die Hände nimmt.
Ja, ich glaube an die Ewigkeit
und dass jeder jedem mal vergibt.
Alle werden wieder voreinander gleich,
jeder kriegt, was er verdient.“ (Die Toten Hosen, Wünsch dir was)

Gründonnerstag. Am Abend lädt Jesus seine Jünger zum Essen ein. Er lädt ein zu seinem Todestag, an dem nicht nur seine Zeit eine Wende nimmt. In der jüdischen Zeitrechnung beginnt der neue Tag nicht um Mitternacht, sondern mit dem Untergang der Sonne. Mit dem gemeinsamen Essen am Gründonnerstag beginnt der Todestag Jesu. Eine neue Zeit bricht an, schon in dieser Nacht. Eine Zeitenwende, in der das Gute über das Böse siegen wird.
Eine Zeit bricht in dieser Nacht an, die einen neuen Charakter in sich trägt, geprägt von unverbrüchlicher Liebe des Gottessohnes zu seinen Freunden. „Vor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater; und wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.“ (Joh. 13, 1). Trotz Judas. Trotz Petrus. Trotz allem und erst recht. Wegen Judas. Und wegen Petrus.
Eine Zeit bricht in dieser Nacht an, die einen neuen Charakter in sich trägt, geprägt vom Vorbild Jesu, der auf die Knie ging und Füße wusch. Sklaven wuschen in orientalischen Häusern den Gästen die Füße. Doch seit Gründonnerstag gilt die Umkehrung der Verhältnisse. Alle werden voreinander gleich. Jeder bekommt, was er verdient – anders, als wir Menschen es rechnen würden. Jesus hat es demonstriert. Mit einer Geste, die in eine neue Perspektive führt und die noch heute vorbildlich ist, nicht nur für Päpste.
Eine Zeit bricht in dieser Nacht an, die einen neuen Charakter in sich trägt. Sie beginnt ganz unten. Im Staub. Auf dem Boden. Ja, an den Füßen. Auf Reinigung gründet sich die neue Zeit. Auf die Geste, mit der im Alten und im Neuen Testament nicht nur die Füße, sondern der ganze Mensch mit Körper, Geist und Seele gemeint war. Wir sind Gewaschene, Getaufte. Berufen, gesegnet und gesendet, um in dieses Leben zu gehen. Mit Verstand und festem Willen. Auf Füßen, die die Geste des Friedens erfahren haben. Des Friedens, der davon ausgeht, dass die Welt sich ändern wird und Gut über Böse siegt. Des Friedens, der von Ostern in unser Leben strahlt.

Silvia Mustert, Pastorin
 

Liturgische Farbe

Weiß als ungebrochenes Licht, als Vereinigung aller Farben, als Farbe von Reinheit und Unschuld bestimmt die Christusfeste (Ostern, Weihnachten) und die Sonntage des Göttlichen Gegenwart (Epiphanias, Trinitatis)

Bild: Klaus Brinkmann/(c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.:Liturgisches Kompendium

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Lied

Das Wort geht von dem Vater aus (EG 223)