Sommerr

Kalenderblatt vom 5. Juli 2015

Heute
Sonntag

Losung

Der HERR hebt auf den Dürftigen aus dem Staub.

1.Samuel 2,8

Lehrtext

Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er’s findet? Und wenn er’s gefunden hat, so legt er sich’s auf die Schultern voller Freude.

Lukas 15,4-5

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 05.07.2015 bis Samstag, 11.07.2015
  • Wochenspruch

    Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. (Epheser 2, 8)

  • Feiertag
    5. Sonntag nach Trinitatis
  • Erklärung

    Aufbrechen und aufmerksam mitgehen mit Gott und mit Jesus, so könnte man Nachfolge kurz beschreiben. Aufmerken auf das, was Gott und Jesus wichtig ist, und ebenso aufmerksam auf die die Menschen, die begegnen. Und natürlich einen ersten Schritt wagen.
    Der 5. Sonntag nach Trinitatis hat die Nachfolge zum Thema. Die biblischen Texte erzählen Geschichten von Abraham, der aufbrechen soll, und von den Menschen, die Jesus zum Aufbruch mit ihm ermuntert. 

  • Thema
    Nachfolge
  • Luthers Wochensprüche

    Wer in den Ehestand geht, der geht in ein Kloster voller Anfechtungen.

Lukas 5,1-11

1 Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm drängte, um das Wort Gottes zu hören, da stand er am See Genezareth 2 und sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. 3 Da stieg er in eines der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und lehrte die Menge vom Boot aus. 4 Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! 5 Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen. 6 Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen. 7 Und sie winkten ihren Gefährten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und mit ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken. 8 Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch. 9 Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die bei ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten, 10 ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gefährten. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen. 11 Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.

Andacht der Woche

Lebendige Fische

„Bekomme ich meinen Fisch dann zur Konfirmation?“ Das fragte mich eine Konfirmandin. In meiner Nachbargemeinde bekommt jeder Täufling zu seiner Taufe einen Fisch aus Holz. Der Name wird eingraviert und der Fisch im Altarraum an die Wand gehängt. Als ganzer Schwarm schwimmen sie in Richtung Altar. Nach der Konfirmation gehen sie ihrer Wege – also in die Wohnungen der Getauften. Eine gelungene Tradition der Kirchengemeinde, die da aus der Erzählung vom Fischzug des Petrus in entstanden ist.
Die Konfirmandenzahlen gehen in diesem Jahr drastisch zurück. So stark, dass wir am liebsten die Augen davor verschließen würden. Wir stellen in unserer Region fest: Es sind kleine Gruppen, aber sie sind sehr interessiert. Diese hier wollen die ganze Konfirmandenzeit erleben. Sie wollen erleben und lernen, wofür die Kirche Jesu Christi steht. Sie wollen probieren, ob da was ist, das im Leben tatsächlich trägt. Sie kommen, um zu bleiben.
Ich schaue in den Bibeltext über den Fischzug auf dem See Genezareth und stolpere über die Worte Simons, der sagt: „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.“ Simon wirft die Netze auf das Wort Jesu hin aus, und die Netze sind übervoll.
Meine Gedanken wandern zu den Konfirmanden. So wenige. Was ist über die Jahre falsch gelaufen? Haben wir denn überhaupt etwas falsch gemacht? Was müsste anders sein? Ich entscheide mich und lasse als Unterrichten-de meinen bisherigen Aktionismus bleiben. Ich suche nach dem, was für die Konfirmanden wirklich zählt und bleiben wird. Ich lasse meine große Materialsammlung im Schrank und nehme allein meine Bibel, das Liederbuch und mich selbst mit.
Die kleine Konfirmandengruppe hole ich zum Unterricht direkt in den Kirchenraum und auf den Kirchvorplatz. Ich höre auf, mich abzumühen und abzuschleppen mit der Vorbereitung von Unterrichtsmaterial, sondern bleibe jetzt allein beim Wort. Beim direkten Gespräch mit den Konfirmanden: Wie geht es dir, was machst du gerade?
Ich bleibe beim Erzählen biblischer Geschichten und der Auseinandersetzung damit. Beim Erkunden des Kirchenraums und seiner Geschichte. Beim Wettaufschlagen von Bibelstellen. Beim Entdecken des Abendmahlsgerätes, das seit über 500 Jahren in Gebrauch ist.

Wir singen zusammen alte und neue Lieder, und wir beten. Die Kinder schreiben ihre Gebete auf eine Folie mit wasserlöslichem Stift und tauchen die Folie in eine Glasschale mit Wasser. Ich bete für sie und andere. Dabei spreche ich frei und auf die Situation bezogen. Zum Abschluss das Vaterunser alle zusammen. Das Gebet scheint für die Gruppe das Wichtigste zu sein.
So läuft der Unterricht jetzt einige Monate lang, bevor es auf Freizeit und in einzelne Projekte geht. Die Konfirmanden bilden zwar kleine und überschaubare Gruppen, aber sie sind lebendig und aktiv bei der Sache wie ein großer Fischschwarm.
Ich denke bei mir: Damit es in den nächsten Jahren wieder mehr Konfirmanden werden, brauchen wir Jesus mit im Boot. Ob er mit einsteigt? Ich hoffe es.

Judith Augustin, Pastorin

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

Quelle Losungen: Herrnhuter Losungen

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Wochenlied

Preis, Lob und Dank sei Gott, dem Herren (EG 245) und Wach auf, du Geist der ersten Zeugen (EG 241)