Be_an_angel

Kalenderblatt vom 1. Februar 2015

Heute
Sonntag

Losung

Siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen.

Jesaja 40,10

Lehrtext

Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir.
 

Offenbarung 15,4

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 01.02.2015 bis Samstag, 07.02.2015
  • Wochenspruch

    Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. (Daniel 9, 18) 

  • Feiertag
    Septuagesimae (3. Sonntag vor der Passionszeit)
  • Erklärung

    Während aus den Verkaufsregalen schon bald Schokoladenhasen und und bunte Eier locken, verstummt in den Gottesdiensten für neun Wochen das Halleluja. Das Jubeln wird erst wieder am Ostermorgen erklingen.
    Mit dem Sonntag Septuagesima, dem dritten Sonntag vor der Passionszeit, beginnt für die evangelischen Christen die Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest. Zunächst mit dem Nachdenken über Gerechtigkeit. Die Frage nach einem gerechten Gott plagte damals Martin Luther. Seine Entdeckung: Gottes Gnade nicht zu verdienen, sondern darauf vertrauend zu leben. Bibeltexte und Wochenlied machen dies zum Thema.

  • Thema
    Lohn und Gnade
  • Luthers Wochensprüche

    Die Ärzte sind unseres Herrgotts Flicker.

Matthäus 20,1-16a

1 Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen. 2 Und als er mit den Arbeitern einig wurde über einen Silbergroschen als Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg. 3 Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere müßig auf dem Markt stehen 4 und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. 5 Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe. 6 Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere und sprach zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag müßig da? 7 Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand eingestellt. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg. 8 Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten. 9 Da kamen, die um die elfte Stunde eingestellt waren, und jeder empfing seinen Silbergroschen. 10 Als aber die Ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und auch sie empfingen ein jeder seinen Silbergroschen. 11 Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn 12 und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben. 13 Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? 14 Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir. 15 Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du scheel drein, weil ich so gütig bin? 16 So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.

Andacht der Woche

„Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muss“,

...wird Immanuel Kant 1803 aus einer Vorlesung über Pädagogik zitiert.
„Die Frage, ob der Himmel nicht gütiger für uns würde gesorgt haben, wenn er uns alles schon bereitet hätte vorfinden lassen, so daß wir gar nicht arbeiten dürften? ist gewiß mit nein zu beantworten: Denn der Mensch verlangt Geschäfte, auch solche, die einen gewissen Zwang mit sich führen. Ebenso falsch ist die Vorstellung, daß wenn Adam und Eva nur im Paradiese geblieben wären, sie da nichts würden getan, als zusammengesessen, arkadische Lieder gesungen und die Schönheit der Natur betrachtet haben. Die Langeweile würde sie gewiß ebensogut als andere Menschen in einer ähnlichen Lage gemartert haben.“ *
Im gleichen Jahrhundert wird Karl Marx dann über Arbeit und Arbeitsverhältnisse deutlich anders schreiben.
Beide könnten sich nur eingeschränkt auf Jesus berufen. Denn der denkt im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg von einem anderen Standpunkt aus: Gott gibt dir, was du brauchst. Das kann durchaus mit Arbeit verbunden sein. Aber du kannst davon leben.
Aus diesem Grund taugt das Gleichnis auch für keinen Tarifvertrag! Ich muss es bei der überraschenden und scheinbar befremdenden Pointe belassen und ganz andere Fragen stellen:
- Diejenigen, die länger gearbeitet haben, beschweren sich am Schluss (!!) über Ungerechtigkeit. Zu Beginn hatten sie aber eingewilligt; der Vertrag war also in ihren Augen in Ordnung. Bleibt die Frage: Ertragen wir es, wenn es anderen gut geht? Bin ich neidisch, wenn jemand großzügig ist?
- Der Hickhack um einen Mindestlohn ist ja keineswegs ausgestanden – und dann sind da noch Millionen andere, die auf eine staatliche Grundversorgung angewiesen sind. Und ausgerechnet die öffentliche Hand ist gehalten, bei Ausschreibungen nach dem billigsten Angebot zu suchen. Stellt sich doch die Frage: Wenn wir das Volk sind – schaufeln wir bei Wahlen unsere eigene Armut?
- Als Jesus von einem wohlhabenden Mann nach dem Weg zu Gott gefragt wird, rät er ihm, sein Vermögen mit den Armen zu teilen. Wir konnten vor ein paar Tagen lesen – 2000 Jahre nach Jesus! -, dass 99 % des Gesamtvermögens auf dieser Erde in den Händen vom einem Prozent der Menschen liegt. Wie sähen das Leben auf dieser Erde und die politische Lage wohl aus, wäre es gleichmäßiger und gerechter verteilt?
- Klar, beim Einkaufen achte ich auf den Preis. Mehr und mehr frage ich mich allerdings, ob ich nicht auch weit mehr darauf achten sollte, ob und wie alle in der langen Handelskette von dem leben können, was sie bekommen.
- „Arbeit“ meint bei uns fast immer „Erwerbsarbeit“ wie in Jesu Gleichnis. Kant spricht noch einen anderen Gesichtspunkt an, der mit Sinn und Erfüllung zu tun hat. Der ist auch wichtig – aber ein Thema für andermal.
Arbeiten und leben – oder leben und arbeiten? Oder vielleicht beides? Und wie, bitte?
Da behaupte eine(r), Jesus sei überholt!

Winfried Gringmuth, Pastor 

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

Quelle Losungen: Herrnhuter Losungen

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Wochenlied

Es ist das Heil uns kommen her (EG 342) und Gott liebt diese Welt (EG 409)