Ehrenamt

Kalenderblatt vom 1. Mai 2016

Heute
Sonntag

Losung

Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin.

Jeremia 24,7

Lehrtext

Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der auferstanden ist von den Toten.

2.Timotheus 2,8

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 01.05.2016 bis Samstag, 07.05.2016
  • Wochenspruch

    Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Psalm 66, 20) 

  • Feiertag
    Rogate (5. Sonntag nach Ostern)
  • Erklärung

    Der Name dieses Sonntags rührt von den Bittumgängen her, die in vergangener Zeit (und manchenorts noch heute) auf den Feldern für eine gute Ernte vollzogen wurden. Diese Bittumgänge begannen am Sonntag Rogate (= Betet!) und wurden in der damit beginnenden Woche fortgeführt.
    Der Sonntag Rogate wird in der evangelischen Kirche als Missionssonntag begangen. Mit ihm beginnt die „Missionsopferwoche“.
    Der Sonntag Rogate ist der Betsonntag. Dieses Thema wird in den Perikopen vielfach beleuchtet. Auch dieses Thema ist eine Antwort auf das Ostergeschehen: Die Gemeinde ist nun frei durch Jesus Christus, Gott direkt zu bitten, ohne jeglichen Mittler, wie es zuvor notwendig gewesen war. 

    Quelle: © Martin Senftleben www.daskirchenjahr.de

  • Thema
    Die betende Gemeinde
  • Luthers Wochensprüche

    Wenn ich auch nur einen einzigen Tag das Gebet vernachlässige,
    verliere ich viel vom Feuer des Glaubens. 

1. Timotheus 2, 1-6a

So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde. 

Andacht der Woche

Für alle

Beten – das soll man „vor allen Dingen“ tun? Ist Beten überhaupt ein Tun? Manche sagen: Beten – das ist doch nichts als die Hände in den Schoss legen. Anpacken muss man!

Paulus ist nicht gegen das Anpacken. Was hat er im Dienste seines Herrn nicht alles gewagt! Aber das alles wäre gar nicht denkbar gewesen ohne vertrauensvolles Gebet. Beten ist die Voraussetzung für gesegnetes Tun. Mit den Worten Jochen Kleppers: „Die Hände, die zum Beten ruhn, die macht Er stark zur Tat. Und was der Beter Hände tun, geschieht nach Seinem Rat.“

Beten – ein Tun? Muss das Reden zu Gott Arbeit sein? Dürfen wir nicht zu ihm reden, wie es uns ums Herz ist? Ja, das ist wahr. Und doch gibt es Zeiten, in denen das Beten uns Mühe macht. Wie viel lenkt uns ab, wie viel scheint interessanter! Das gilt beim Gebet „im stillen Kämmerlein“ ebenso wie beim Gemeindegebet.

Davon redet Paulus: vom Beten im Gottesdienst, vom Fürbittengebet. Erst Dank sagen und dann Gott um Hilfe bitten – wie soll man ohne das an die Aufgaben des Lebens gehen? Aber obwohl niemand an der Wichtigkeit dieses Gebetes zweifelt, stöhnen doch viele. Lange stehen, vielen Worten konzentriert folgen, ja intensiv mitbeten – das ist wahrlich Arbeit.

Zwar geben sich die Pastorinnen und Pastoren Mühe, verständliche Texte zu entdecken oder gar selbst zu formulieren. Aber manchmal wäre weniger mehr. Mal wird die Situation der Gemeinde dem Allmächtigen so wortreich dargestellt, dass man sich fragt: Weiß er das denn nicht? Mal wundern wir uns, wenn Gott (oder uns?) im Gebet Kommentare zur Weltpolitik vorgetragen werden oder gar Gott ganz bestimmte Lösungswege empfohlen werden.

Und dann gibt es auch noch die Geistlichen, die versuchen, in den Bitten kein Alter, keine Berufsgruppe und kein Notstandsgebiet der Welt auszulassen – was natürlich nicht gelingt. Es kann also eine zwar sinnvolle, aber harte Arbeit sein, innerlich dabei zu bleiben. Dankbar sind wir Gemeindeglieder, wenn sich das Fürbittengebet auf wenige wichtige Anliegen beschränkt und uns in einfacher Sprache mitnimmt.

Für was also sollten wir da beten? Für die eigene Gemeinde? Für die Christen – für unser Volk?

Paulus weitet den Blick: „für alle Menschen“! Und dann speziell: für die Könige und für alle Obrigkeit. Das dürfte sicher nicht jedem schmecken. Was für grausame Herrscher gab es zu allen Zeiten! Kaiser, die sich als Götter verehren ließen und die Christen verfolgten! Und die soll die Gemeinde fürbittend Gott ans Herz legen?

Paulus sagt: Ja, gerade die. Er ist überzeugt: Für die Welt zu beten ist die Aufgabe der Gemeinde. Dass Menschen auf Gottes Erde miteinander leben können – wer sich darum bemüht, braucht die Fürbitte der Kinder Gottes. Auch der römische Kaiser, auch er nur ein sterblicher Mensch, auch er braucht Gottes Leitung. Wenn wir Heutigen also manches, was unsere Politiker und Verantwortungsträger treiben, kritisch sehen, gerade dann ist das Gebet der Christen notwendig.

Beten für alle Menschen! Was für eine Aufgabe, was für ein Tun! Da tröstet es, dass wir nicht in unserem eigenen Namen vor Gott treten. Wir dürfen im Namen Jesu beten, der uns in sein eigenes Gottvertrauen hineingezogen hat und für uns eintritt.


Albrecht Westphal, Superintendent i.R. 

Liturgische Farbe

Weiß als ungebrochenes Licht, als Vereinigung aller Farben, als Farbe von Reinheit und Unschuld bestimmt die Christusfeste (Ostern, Weihnachten) und die Sonntage des Göttlichen Gegenwart (Epiphanias, Trinitatis)

Bild: Klaus Brinkmann/(c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.:Liturgisches Kompendium

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Wochenlied

Zieh ein zu deinen Toren (EG 133) und Vater unser im Himmelreich (EG 344)


Jahreslosung 2016

Gestaltung: Dorothee Krämer