Bischofsblog

Kalenderblatt vom 3. Februar 2016

Heute
Mittwoch

Losung

Der HERR Zebaoth hat’s beschlossen – wer will’s wehren? Und seine Hand ist ausgereckt – wer will sie wenden?

Jesaja 14,27

Lehrtext

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?

Römer 8,31

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 31.01.2016 bis Samstag, 06.02.2016
  • Wochenspruch

    Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht. (Hebräer 3, 15) 

  • Feiertag
    Sexagesimae (2. Sonntag vor der Passionszeit)
  • Erklärung

    Was führt zum Erfolg im Leben? Ist ein Erfolg messbar? Welche Maßstäbe gelten unter uns? Welche Maßstäbe gelten für den Glauben? Der zweite Sonntag vor der Passionszeit stellt mit seinen Texten diese Fragen.
    Offensichtlicher Misserfolg, menschliche Schwächen und das weltliche Urteil darüber müssen nicht entmutigen. „Hundertfache Frucht“ ist den im wahren Wortsinn Rechtschaffenden möglich und ihre Schwächen werden von Gott anders bewertet.
    Der Name des zweiten Sonntags vor der Passionszeit, Sexagesimae, beziffert die Tage bis zum Osterfest. Sechzig so die deutsche Bedeutung, genau gezählt sind es 56 Tage.. 

  • Thema
    Die Wirkung des Wortes
  • Luthers Wochensprüche

    Ein junger Mensch ist ein junger Most. Der lässt sich nicht halten. Er muss gären. 

Hebräer 4, 12-13

12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. 13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen. 

Andacht der Woche

Bis in den letzten Winkel

Schon früh morgens klingelte das Telefon. Die Pastorin nahm den Hörer ab und hörte eine aufgeregte Männerstimme. „Wir möchten unsere Tochter vom Konfirmandenunterricht abmelden. Das gibt ihr nichts. Sie hat sich entschieden. Da können wir nichts machen!“ Ein halbes Jahr Probezeit hatte die Tochter ihren Eltern eingeräumt, in der sie sich für ihre Entscheidung Zeit lassen wollte. Die Eltern respektierten ihre Entscheidung und nahmen sie ernst. Die Pastorin versucht, den traurigen Vater zu trösten: „Ihre Tochter ist getauft. Sie gehört zur Gemeinde. Das bleibt. Vielleicht ändert sich ja irgendwann ihre Einstellung zur Kirche und zu Gott.“

Als ich davon hörte, war ich zunächst erstaunt über die Antwort der Pastorin. Macht sie es sich zu leicht? Und was ist mit der Konfirmandin? Was denkt sie sich dabei? Vielleicht kam es ihr ja so vor wie beim Chatten im Internet. Da konnte sie sich ja auch abmelden, oder Whats-App-Nachrichten nicht mehr ansehen, wenn sie sie nervten, das Mail-Postfach einfach nicht öffnen, wenn sie keine Lust dazu hatte. Und nun sonntags zum Gottesdienst gehen zu müssen, war ihr zu langweilig, sagte ihr nichts. Der Konfirmandenunterricht störte sie im Alltag und sie meinte, Gott sagte ihr sowieso nichts. Und Gottes Wort? Ein Wort neben vielen anderen.

Dass Gottes Wort nicht langweilig ist und nicht aus Worthülsen besteht, davon hören wir im Predigttext. Dennoch sind manche Gemeindeglieder gegenüber Gottes Wort abgestumpft, hören nicht mehr hin. Gott aber ringt oftmals um sie: „Ich habe meinen Bund mit Euch geschlossen. Ihr gehört zu mir!“

Auch wenn Du Dich ihm und seinem Wort gegenüber verschließt, ja verhärtest, von Gottes Wort gilt: Es kann sich seinen Weg bis in den letzten Winkel Deiner Existenz bahnen, Dich ins Herz treffen. Es ist lebendig und kräftig. In ihm begegnet Dir Christus selbst. In ihm kämpft Gott um Dich und bahnt sich einen Weg zu Dir. Gott lässt nicht locker, sich um seine Kinder zu bemühen. Sie immer wieder anzusprechen. Jede Predigt ist solch ein Bemühen Gottes um uns.

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, in dem Gottes befreiende Botschaft auch Dich trifft, tief in Dich eindringt. Es gibt keinen noch so verborgenen Winkel in Dir, der nicht durch sein Wort bloßgelegt werden könnte. Gott kennt Dich ganz. Niemand, auch wenn er sich noch so sehr verhärtet, ist außer Gottes Sichtweite. Sein Wort kann ihn treffen, es kann zu ihm durchdringen, denn es ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Wo es wirkt, trifft es.

Diese Zusage schenkt jedem von uns weiterhin die Hoffnung, immer wieder von seinem Wort getroffen zu werden, seine Lebendigkeit zu spüren und seine Leben verändernde Kraft. Ja, schenkt uns die Sehnsucht nach solchen Predigten des Wortes Gottes.


Hannegreth Grundmann, Pastorin  

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

Quelle Losungen: Herrnhuter Losungen

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Wochenlied

Herr, für dein Wort sei hoch gepreist (EG 196 ) und Es wolle Gott uns gnädig sein (EG 280