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Kalenderblatt vom 3. März 2015

Heute
Dienstag

Losung

Die Erde ist voll der Güte des HERRN.

Psalm 33,5

Lehrtext

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts.

Jakobus 1,17

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 01.03.2015 bis Samstag, 07.03.2015
  • Wochenspruch

    Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Römer 5, 8) 

  • Feiertag
    Reminiszere (2. Sonntag in der Passionszeit)
  • Erklärung

    Der Sonntag Reminiszere hat das Gleichnis von den bösen Weingärtnern zum Thema. Es geht dabei um das Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Wohl wissend, was sie tun, bringen die Weingärtner den Sohn des Besitzers um, hoffend, dass sie dann den ganzen Besitz für sich einstreichen können. Das Gleichnis soll darauf hindeuten, dass die Menschen, die eine Verantwortung von Gott übertragen bekommen haben (jeder), das ihnen Anvertraute lieber als ihr Eigentum ansehen wollen und dabei die Rechte Gottes zu mißachten (und damit auch seine Macht). Die Frage dieses Sonntags und dieser Woche ist daher die nach unserem Verhältnis zu Gott. 

  • Thema
    Gott und Mensch
  • Luthers Wochensprüche

    Wir sind in dieser Welt eilige Gäste.
    Wir sind hier bloß wie in einem Wirtshaus, wo man ein Glas Bier trinkt
    und dann wieder weiterwandert - heimwärts.

Markus 12,1-12

1 Und er fing an, zu ihnen in Gleichnissen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes. 2 Und er sandte, als die Zeit kam, einen Knecht zu den Weingärtnern, damit er von den Weingärtnern seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs hole. 3 Sie nahmen ihn aber, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort. 4 Abermals sandte er zu ihnen einen andern Knecht; dem schlugen sie auf den Kopf und schmähten ihn. 5 Und er sandte noch einen andern, den töteten sie; und viele andere: die einen schlugen sie, die andern töteten sie. 6 Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn; den sandte er als Letzten auch zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. 7 Sie aber, die Weingärtner, sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten, so wird das Erbe unser sein! 8 Und sie nahmen ihn und töteten ihn und warfen ihn hinaus vor den Weinberg. 9 Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg andern geben. 10 Habt ihr denn nicht dieses Schriftwort gelesen (Psalm 118,22-23): »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. 11 Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen«? 12 Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen, und fürchteten sich doch vor dem Volk; denn sie verstanden, dass er auf sie hin dies Gleichnis gesagt hatte. Und sie ließen ihn und gingen davon. 

Andacht der Woche

Ein neues Lied

Das schönere Weinberglied steht im Alten Testament, im Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 5. Es handelt von Gottes enttäuschter Liebe und unerfüllter Erwartung. "Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit." So endet das alte Weinberglied.
Ein Lied von einer enttäuschten Liebesbeziehung; am Ende beschließt der Weinbergbesitzer, seinen Weinberg wüst liegen zu lassen.

Der Evangelist Markus bietet eine neue Variante dieses alten Liedes; eine, in der sich die Aussagen und die Gewichte verschieben. Nun geht es nicht mehr um eine Liebesbeziehung sondern um ein Rechtsverhältnis. Die Weingärtner handeln nicht nur enttäuschend, sondern mit zunehmender krimineller Energie. Am Ende werden sie zu Totschlägern und 'ernten' in genau dem Maße, in dem sie selber ausgeteilt haben: sie werden umgebracht.
Das ist die hässlichere Variante. Und die, so behauptet Markus, habe Jesus mit Blick auf die Hohenpriester und Schriftgelehrten erzählt.

In beiden Varianten bleibt das Lied vom Weinberg ohne 'happy end'. Gottes Geschichte mit seinen Menschen endet jeweils vernichtend.

Wenn es da nicht noch die dritte Variante gäbe, die wir von Markus mit der zweiten gleich mitgeliefert bekommen: die der neutestamentlichen Gemeinde. Die erzählt die Geschichte nämlich auf Jesus, den Sohn, hin. "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden." So kann man nur erzählen, wenn man von Karfreitag und Ostern herkommt. Auch diese Geschichte endet vernichtend, aber nur noch für einen – und nicht für die vielen. Am Ende dieser Geschichte stehen nicht Strafe oder Rache, sondern Neuanfang und Versöhnung.

Und so entsteht ein neues Lied. Das Lied von der grenzenlosen Liebe Gottes in Jesus Christus. Dieses Lied wird in den nächsten Wochen häufig zu singen sein.


Reinhard Fiola, Pastor
 

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Violett - Bild von Erich Grün

Violett  - Mischfarbe von Himmel (blau) und Erde (rot) bestimmt die Bußzeiten als Zeiten aktiven Wartens auf eine neue Zeit und eine bessere Welt (Adventszeit, Passionszeit, Buß- und Bettag)

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

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Wochenlied

Wenn wir in höchsten Nöten sein (EG 366)