Schoepfung

Kalenderblatt vom 4. Mai 2015

Heute
Montag

Losung

Du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Psalm 31,9

Lehrtext

Ihr könnt mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft.

 

Epheser 3,18-19

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 03.05.2015 bis Samstag, 09.05.2015
  • Wochenspruch

    Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! (Psalm 98, 1a) 

  • Feiertag
    Kantate (4. Sonntag nach Ostern)
  • Erklärung

    Befreit aufatmen können und dem Atem eine Stimme geben: Das Singen ist Thema des Sonntags Kantate (Singt), des 4. Sonntags nach Ostern. Die Anfangsworte aus dem Wochenpsalm, Psalm 98, Geben dem Sonntag seinen Namen. Der Psalmdichter ruft auf: „Singet dem Herrn ein neues Lied“ und nennt Gottes Wunder als Grund für Jauchzen und Jubeln. Die weiteren Texte für den Gottesdienst nennen weitere Gründe: Gottes Zukunftsvision (Jesaja 12), die Ausstrahlung eines Christenmenschen (Kolosserbrief 3), Jesu Jubel (Matthäusevangelium 11) und die Befreiungstaten Gottes (Apostelgeschichte 16)
    In vielen Gemeinden stimmen Chor, Posaunen, Orgel in das Singen ein, werden Gottesdienste kirchenmusikalisch besonders ausgestaltet. 

  • Thema
    Die singende Gemeinde
  • Luthers Wochensprüche

    Arbeiten im Lande ist besser als in der Wüste beten. 

Matthäus 11,25-30

25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. 26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. 27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. 28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. 

Andacht der Woche

Er ist unsichtbar. Sein Kopf hängt kraftlos auf seiner Brust, die Augen starren ins Leere. Von den Menschen, die an ihm vorbeieilen, sieht er nur die Beine. Wozu sollte er in ihre Gesichter schauen? Sie sehen ihn ja doch nicht. Er ist nicht wie sie. Wie es so weit kommen konnte, fragte er sich schon lange nicht mehr. Dass er mal einer von ihnen war, hat er längst vergessen. Seinen Namen hat er irgendwann verloren. Ebenso seine Stimme. Und sein Lächeln. Er ist ausradiert. Er ist unsichtbar.

Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!

Plötzlich setzt sich jemand neben ihn auf den schmutzigen Boden. Ein junger Mann. Mit einer Gitarre. Offene, freundliche Augen. Er sieht ihn an. Er sieht ihn. „Darf ich?“, fragt der junge Mann und deutet auf seine Gitarre. Zögerndes Nicken. Erwartungsvolles Schweigen. Dann ertönen die sanften Klänge gezupfter Gitarrensaiten. Eine weiche Stimme singt. Vorbeieilende Beine werden langsamer, bleiben stehen. Aus versteinerten Mienen werden lächelnde Gesichter. Aus Hektik wird Ruhe.
„Wie ist dein Name?“ Die freundlichen Augen des jungen Mannes schauen ihn aufmerksam an. Geduldig warten sie seine Antwort ab. „Peter. Mein Name ist Peter.“ Da ist er wieder, sein Name. Den er verloren glaubte. Da kann er sie wieder hören, seine Stimme. Er lächelt.

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Er ist unsichtbar. Manchmal sind auch wir unsichtbar. Jeder von uns. Erschöpft sind wir manchmal, schwer beladen mit vielen Lasten. Jesu Worte schauen uns an, zeigen auf uns, sprechen uns direkt an. Da ist jemand, der uns sieht. Der uns versteht. Der unsere Angst und Verzweiflung erkennt und sich nicht abwendet. Ich will euch erquicken! Ich will euch neue Hoffnung und Lebendigkeit schenken! Ich will euch die Last von den Schultern nehmen und eure Lebenskraft erneuern!

Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

Von Jesus lernen: Das ist das Erfrischungsprogramm für unsere Seele. Aus unserer neuen Lebendigkeit auch Lebenskraft für Andere schöpfen. Ganz so wie die jungen Studenten aus Offenburg, die sich für Obdachlose einsetzen. Die sich zu den Unsichtbaren auf die Straße setzen, für sie Musik machen, ihnen neue Hoffnung und Zuversicht schenken. Die ihnen ihr Lächeln zurückgeben.

Von Jesus lernen und dadurch Grenzen überwinden, die Last des Anderen ein wenig mittragen, unsere Augen öffnen, unsere Stimmen erheben und Unsichtbare sichtbar machen!
 

Elisabeth Schwenke, Vikarin in Einbeck

veröffentlicht in: Evangelische Zeitung

Liturgische Farbe

Weiß als ungebrochenes Licht, als Vereinigung aller Farben, als Farbe von Reinheit und Unschuld bestimmt die Christusfeste (Ostern, Weihnachten) und die Sonntage des Göttlichen Gegenwart (Epiphanias, Trinitatis)

Bild: Klaus Brinkmann/(c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.:Liturgisches Kompendium

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Wochenlied

Lob Gott getrost mit Singen (EG 243) und Nun freut euch, lieben Christen g'mein (EG 341)