Medientag

Kalenderblatt vom 24. Oktober 2014

Heute
Freitag

Losung

Haltet dem Herrn, euerm Gott, die Treue, so wie ihr es bisher getan habt. 

Josua 23,8

Lehrtext

Christus spricht: Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme! 

Offenbarung 3,11

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 19.10.2014 bis Samstag, 25.10.2014
  • Wochenspruch

    Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Johannes 4, 21) 

  • Feiertag
    18. Sonntag nach Trinitatis
  • Erklärung

    Der 18. Sonntag nach Trinitatis ist bestimmt vom Evangelium über das „höchste Gebot“, das sowohl von der Gottesliebe als auch der Nächstenliebe redet. Dies gibt Gelegenheit, über das Verhältnis der Christen zum jüdischen Volk nachzudenken, denn dieses höchste Gebot stammt in seiner zweifachen Ausrichtung vollständig aus der jüdischen Tradition. Allerdings haben die anderen Texte nicht immer das „höchste Gebot“ im Sinn, sondern reden auch von der Nachfolge im Allgemeinen.  

  • Thema
    Das höchste Gebot
  • Luthers Wochensprüche

    „Lasset die Geister aufeinander prallen, aber die Fäuste haltet still!" 

Epheser 5,15-21

15 So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, 16 und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit. 17 Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. 18 Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen. 19 Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen 20 und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
21 Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.  

Andacht der Woche

Ein Teenager im Rollstuhl, weiße Haare, Falten im Gesicht. Die Stimme: ein zittriger Singsang, unsicher und etwas heiser - wie bei einem alten Mann, der wacklig geworden ist in Stimme und Knien. Oder ist es nur der Stimmbruch, der noch nicht ganz vorbei ist? Stephen Sutton ist 15 Jahre alt. Für eine Party hat er sich als alter Mann verkleidet. Aber für ihn ist es kein Witz, sondern Galgenhumor. Stephen wird nicht mehr lange leben. Zwei Jahre vielleicht noch. Das hat er gerade erfahren. Etwas später sagt er dazu: "Krebs zu haben, nervt. Aber das Leben war großartig!"

Stephen hat eine Liste gemacht mit den Dingen, die er noch erleben will. Es sind typische Träume eines Teenagers: Ein Tattoo stechen lassen, ein Fallschirmsprung, in einem Schlauchboot auf einer Menschenmenge surfen. Und ein besonders wichtiger Punkt: Spenden sammeln, eine Million Pfund, für kranke Kinder. Diese Ziele hat er erreicht, sogar weit übertroffen. Über zehn Millionen Pfund wurden bereits gespendet.

"So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt. Und kauft die Zeit aus, denn es ist böse Zeit. Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist." Worauf kommt es an im Leben? Jetzt müsst ihr euch klar machen, wie ihr leben wollt. Verschiebt das nicht auf später. Euer Leben ist zu kurz und die Frage zu wichtig.

Die Epheser haben einiges neu zu sortieren in ihrem Leben. Sie sind Christen geworden, haben sich taufen lassen. Mit der Taufe sehen sie sich in einem neuen Licht. Sie nehmen Abstand von ihrer Vergangenheit. Was zählt, ist die Gegenwart. Hier entscheidet jeder für sich: Was heißt es für mich, Christ zu sein? Worauf kommt es für mich an?

Was ist meine Antwort? Was ist Ihre? Niemand weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt. Nutzt eure Zeit! Was genau das heißt, sieht für jeden von uns anders aus. Gemeinsam ist uns der Wunsch zu leben und die ganze Fülle auszukosten.

Stephen hat die Gabe, die Fülle seines Lebens zu sehen. Gerade im Wissen um seinen nahen Tod sieht er auf die Chancen, die er hat. Vieles steht gar nicht erst auf seiner Liste: eine hübsche Frau heiraten, Regierungschef werden, mit seinem Sohn Fußball spielen. Seine Wünsche sind im Hier und Jetzt. Dort holt er alles heraus aus der Zeit, die ihm bleibt. Und er gibt seine Botschaft weiter: Das Leben ist großartig!

Das wünsche ich mir auch: diese Lebensfreude, die zupackt und nimmt, was Gott mir gibt, in diesem Moment. Er schenkt mir Lebensfülle, jetzt und über den Tod hinaus.

Christina Ernst, Vikarin in Loccum 

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

Quelle Losungen: Herrnhuter Losungen

Moment mal

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Wochenlied

Herzlich lieb hab ich dich, o Herr (EG 397) oder In Gottes Namen fang ich an (EG 494)


Auf ein gemeinsames Experiment haben sich das Predigerseminar in Loccum und die Evangelische Zeitung in diesem Sommer eingelassen: In einem einwöchigen Workshop schrieben die Vikarinnen und Vikare des Kurses 16 unter Anleitung eines Schriftstellers Andachten für die Evangelische Zeitung.

Die Ergebnisse können Sie, liebe Leserinnen und Leser, nach den Sommerferien kennenlernen. Vom 14. September bis zum 26. Oktober erscheinen auf Seite 24 sieben Wochen lang Texte aus der Feder von Nachwuchstheologen zum Predigttext des jeweiligen Sonntags.

Sieben Wochen MIT