Adventskalender

Kalenderblatt vom 19. Dezember 2014

Heute
Freitag

Losung

Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.
 

Jeremia 31,34

Lehrtext

/Der Engel sprach zu Josef:/ Maria wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.


 

Matthäus 1,21

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 14.12.2014 bis Samstag, 20.12.2014
  • Wochenspruch

    Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig! (Jesaja 40, 3.10) 

  • Feiertag
    3. Sonntag im Advent
  • Erklärung

    „Bist du es, der da kommen soll?“, so die Frage von Johannes dem Täufer im Evangelium des 3. Sonntags im Advent. Die Antwort Jesu: Haltet Augen und Ohren offen, „Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt“. In der Lesung aus dem ersten Testament verheißt der Prophet Jesaja den nach Babylon Verbannten: Bald wird der Herr Wege ebnen zurück in die Heimat, die zerstörte Stadt Jerusalem wird wieder neu aufblühen. Hinter den Fassaden der Wirklichkeit Gottes neues Welt zu erkennen und für sie zu leben, dazu ermuntert dieser Sonntag. 

  • Thema
    Der Vorläufer des Herrn
  • Luthers Wochensprüche

    Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine vergangene Geschichte,
    sondern ein Geschenk, das bleibt. 

Matthäus 11, 2-6 (7-10)

2 Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken Christi hörte, sandte er seine Jünger 3 und ließ ihn fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? 4 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht: 5 Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt; 6 und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert.
Jesu Zeugnis über den Täufer
7 Als sie fortgingen, fing Jesus an, zu dem Volk von Johannes zu reden: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her weht? 8 Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen? Siehe, die weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige. 9 Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch: Er ist mehr als ein Prophet. 10 Dieser ist's, von dem geschrieben steht (Maleachi 3,1): „Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.“ 

Andacht der Woche

Andacht zu Römer 15, 4-13

O nein!!
„ ** - etwa 10 Minuten später - ** “ ruckelt die Anzeige über den Zuganzeiger auf dem Bahnsteig. Dazu lausekalter Ostwind.
Ich hasse diese Verspätungen. Sinnloses Herumstehen und Warten. Manchmal gibt’s ja noch kleine Gespräche. Über die Verspätungen, was sonst. Um die Zeit zu überbrücken.

Dann aber sehe ich, wie unten auf dem Weg am Kanal eine Art Lieferwagen fährt und bei der Tür zur Wohnung des liegenden Binnenschiffers anhält. „Wartungsdienst … Heizung“ steht auf dem Wagen. Und der Firmenname.
Moment mal! „Wartungsdienst“? Klar haben die gewartet! Bei der Kälte!
Aber das auf dem Wagen meint ja etwas anderes. Nicht Zeit verplempern wie ich auf dem Bahnsteig, sondern sich kümmern. Um die Heizung. Die Heizung „warten“!
Dann kommt endlich der Zug.

Tja, denke ich mir, das ist ja mal was ganz anderes. Nicht von einem Bein auf's andere treten, damit die Zeit 'rumgeht, sondern richtig zupacken. Das Nötige und Richtige tun. Da auf dem Schiff sogar wahrscheinlich in einer Art Notfall.
Was Paulus den Christen nach Rom schreibt, kommt dem unglaublich nahe. „Lasst einander also gelten und nehmt euch gegenseitig an, so wie Christus euch angenommen hat.“ Immer wieder gern genommen als biblisches Wort zur Trauung.
Und: Stimmt doch! Wenn die Zeit vergeht, nicht auf Wunscherfüllung warten („Warte mal ab. Sie wird schon lernen wie deine Mutter zu kochen!“). Sondern: Du liebst sie doch wie sie ist? Also „warte“ sie – sorge für sie!
Und für dich selbst auch!

Die Adventszeit als „Wartungsdienst“ - für das Leben, das Zusammenleben, die eigene Seele. Sich mal die Zeit nehmen, die doch sonst angeblich immer fehlt. Mal wieder in der Bibel lesen. Nachsehen, was mich wirklich antreibt. Wie Paare, die manchmal die alten Liebesbriefe hervorkramen, um sich etwas Gutes zu tun.
Warten? Ja! Gerade im Advent. Gott wartet mich – und wir uns: mit unserer Zeit und Zuwendung.
Und wenn ich so überlege: Das ist mal schönes Warten.

Winfried Gringmuth, Pastor

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Violett - Bild von Erich Grün

Violett  - Mischfarbe von Himmel (blau) und Erde (rot) bestimmt die Bußzeiten als Zeiten aktiven Wartens auf eine neue Zeit und eine bessere Welt (Adventszeit, Passionszeit, Buß- und Bettag)

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

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Wochenlied

Mit Ernst, o Menschenkinder (EG 10)