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Kalenderblatt vom 27. November 2014

Heute
Donnerstag

Losung

/Der Herr sprach zu Salomo:/ Bitte, was ich dir geben soll! Salomo sprach: Du wollest deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, damit er dein Volk richten könne und verstehen, was gut und böse ist.

1.Könige 3,5.9

Lehrtext

Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann.

1.Thessalonicher 5,14

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 23.11.2014 bis Samstag, 29.11.2014
  • Wochenspruch

    Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. (Lukas 12, 35) 

  • Feiertag
    Letzter Sonntag des Kirchenjahres (Ewigkeitssonntag)
  • Erklärung

    Fünf Wochen vor dem Ende des Kalenderjahres endet mit diesem Sonntag das Kirchenjahr. Die einen nennen ihn Totensonntag. Diese Bezeichnung geht auf den preußischen König Friedrich Wilhelm III. zurück. In vielen Gemeinden wird der Verstorbenen gedacht. Die lutherischen Gottesdienstordnungen nach dem Krieg sprechen vom Ewigkeitssonntag (liturgische Farbe Grün). Lieder und Texte eröffnen den Blick über den Tod und das Ende hinaus. Sie machen Gottes neue Welt zum Thema: einen neuen Himmel und eine neue Erde. Die Lesung aus dem Buch der Offenbarung verheißt, Gott werde unter den Menschen wohnen, und kein Tod und kein Leid werde mehr sein. Die liturgische Farbe für den Totensonntag ist darum Weiß, Zeichen von Freude und Licht.  

  • Thema
    Die ewige Stadt
  • Luthers Wochensprüche

    "Der Friede kann dir helfen, dass dir ein Bissen Brot wie Zucker schmeckt
    und ein Trunk Wasser wie Wein." 

2. Petrus 3,(3-7) 8-13

3 Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen 4 und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist. 5 Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort; 6 dennoch wurde damals die Welt dadurch in der Sintflut vernichtet. 7 So werden auch der Himmel, der jetzt ist, und die Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen. 8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass "ein" Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. 9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde. 10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. 11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, 12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. 13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt. 

Andacht der Woche

„Davon geht die Welt nicht unter.“ Europa lag 1942 schon in Schutt und Asche, der Krieg hatte alles zerstört, doch drei Jahre sollte er noch dauern. Zarah Leander singt: „Davon geht die Welt nicht unter / Sieht man sie manchmal auch grau / Einmal wird sie wieder bunter / Einmal wird sie wieder himmelblau.“ Durchhalteparole? Die Lüge der Zarah Leander, wie später in historischer Rückschau getitelt wurde? Oder eben doch tiefes Wisse, Protest gegen alles Zerstörerische?

„Davon geht die Welt nicht unter.“ Andrea Berg bietet ihren Weltschmerz allen an, die ihn hören wollen – und auch manchen, die mit dieser Musik nichts anfangen können. Den Mann, der ihr ewige Treue geschworen hat, hat sie in den Armen einer anderen gesehen. Ihre persönliche Welt bricht zusammen, aber in ihr regt sich Protest: Das kann nicht das Ende sein.

„Davon geht die Welt nicht unter.“ Das meinten meine Großeltern, wenn uns als Kinder mal wieder der Weltschmerz ergriffen hat. Sie hatten recht – aber warum? Lebenserfahrung? Oder vielleicht doch ihr Glaube?

Das ist doch eine Gewissheit, dass Gott den Weltuntergang nicht nach unseren Maßstäben terminiert, sondern uns ausharren lässt, ausharren auf eine Welt, die besser und anders ist. Das gilt für die großen Katastrophen der Kriege, das gilt für die menschlich tief empfundenen Katastrophen, wenn wir von anderen endgültig Abschied nehmen müssen. Das gilt viel mehr noch bei den manchmal naiven Vorstellungen, was zu einem Weltuntergang führen könnte.

Es klingt voller Zuversicht – am letzten Sonntag im Kirchenjahr: „Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ Wir gehen dort hin zu dieser Verheißung. Der neue Himmel, die neue Erde, das wird allein das Werk des Schöpfers sein, so lautet seine Verheißung. Aber es ist auch eine Einladung. Wir sind eingeladen, nicht wie Lots Frau zur Salzsäule zu erstarren, wenn unsere kleine Welt mal wieder zusammen bricht, sondern mit einem zukunftsorientierten Sinneswandel – reformatorisch gesprochen: Buße – unseren Weg, uns selbst und damit diese Welt zu wandeln. Dazu lädt uns der Predigttext am letzten Sonntag im Kirchenjahr ein: Und nächste Woche geht es weiter mit dem noch kleinen Licht einer ersten Kerze.

Christof Vetter, Pastor

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

Quelle Losungen: Herrnhuter Losungen

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Wachet auf, ruft uns die Stimme (EG 147)