Kalenderblatt vom 29. September 2016

Losung

Der HERR spricht: Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen.

Jesaja 55,2

Lehrtext

Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben. Die wird euch der Menschensohn geben.

Johannes 6,27

Aktuelle Woche

Kirchliche Woche

Sonntag, 25. September 2016 bis Samstag, 01. Oktober 2016

Spruch

Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten. (Psalm 34,8)

Feiertag

18. Sonntag nach Trinitatis

Erklärung

Der Michaelistag (29.9.) ist der Gedenktag des Erzengels Michael und aller Engel.
In der Bibel werden Engel zum einen als Boten und Botschafter Gottes beschrieben. Sie kündigen die Geburt wichtiger Personen oder das Kommen bedeutender Zeiten an, wie z. B. bei der Geburt Jesu oder Johannes des Täufers. Sie zeigen den Hirten den Weg zur Krippe der Geburt Jesu und verkünden den Frieden auf Erden.

Thema

Die Engel Gottes

Andacht der Woche

Im Jubiläumsjahr 2010, zur 1000jährigen Grundsteinlegung, gab es in St. Michaelis zu Hildesheim ein Regal, in dem man seine Engelfigur stellen konnte und dazu ein besonderes Gästebuch, das „Engelbuch“. Eine Auswahl aus den Eintragungen der Gäste:
Eine junge Schrift, Niklas:
„Mein Engel ist stets an meiner Seite und er beschützt mich vor dem Bösen.“
In ganz kleiner Schrift, ohne Namen:
„Die Ausstellung ist anrührend schön. Danke, Gott, für meinen Schutzengel, den ich oft spüre.“

Für eine Kegelgruppe der Eintrag:
„Eine wunderschöne Kirche und Engel, die daran erinnern, dass sie immer an unserer Seite sind.“

Heidi und Romin schreiben:
„Unsere Engel sind: Sara / Sophie / Ricarda / Anna / Justus / Lilly / Carlotta. – Mögen sie zu guten Menschen heranwachsen.

Mit hastigen Buchstaben, ohne Namen:
„So viele Engel und ich bitte sie Alle meine Neuen Weg zu begleiten.“

Eine Hildesheimerin schreibt:
„Meine Mutter liebte Engel und hatte viele Darstellungen, Bilder und Bücher über Engel. Im September letzten Jahres ist sie gestorben, und sie hätte so gerne diese Jubiläums-Feier miterlebt! Nun steht einer ihrer Engel hier in der Kirche.
Vielen Dank für diese Möglichkeit, diesem Ort verbunden zu sein.“

Auf einer Seite, auf der sich jemand über die „Ramschengel“ aufregt, schreibt ein anderer Besucher:
„In der Bibel wimmelt es nur so vor Engeln. Warum nicht auch hier? Ich find`s gut.“

Ein Eintrag in flüchtigen Buchstaben:
„‚Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel…“

Eine ganze Seite für ein Stück spontane Alltags-Lyrik, die Unterschrift unleserlich:

„Ich habe einen Engel

zu mir genommen.

Entschuldigt.

Ich brauchte Nähe.

Ich brauchte ein Du.

Ich brauchte Dich.

heute.

Er kam mit mir

ohne weiteres.

Kein Widerstand.

Er kam mit mir.

Ich habe einen Engel

bei mir,

jetzt

ein Du.

Ich brauchte das.

Verzeiht.

Er kommt wieder.

Ganz bestimmt.

Kommt er wieder.

Heute noch,

bestimmt.

Wenn, wenn ich

wenn ich ihn

lasse.

Dann!“

Ohne Namen, in deutlichen, ruhigen Buchstaben:
„Mein Engel ist meine verstorbene Großmutter. Hiermit lege ich einen Teil meiner Erinnerung und Liebe an diesen Ort, der ihr auch sehr gefallen hätte. Die Einzigartigkeit dieser Kirche hat mich dazu veranlasst, einen Teil von ihr hier niederzulegen. Ihren Schutzstein, aus den großen Gebirgsflüssen Canadas.“


Eine Frau schreibt in kleinen Buchstaben eine kurze Meditation und zeichnet zu ihrer Unterschrift einen kleinen Engel:
„Meine Engel beschützt mich. Er ist immer für mich da. / Mein Engel ist bei mir. Er macht mich froh und schön. / Mein Engel hat Flügel. Flügel, mit denen er die ganze Welt erkunden kann. / Mein Engel ist nicht zu sehen. / Er ist wie der Wind. / Man kann ihn nicht sehen. Jedoch spüre ich ihn.“

Zehn Worte, hastig hingeworfen:
„Hilf uns Engel!
Wir brauchen dich mehr als je zuvor.“


Dirk Woltmann, Pastor
St. Michaelis Hildesheim  

Liturgische Farbe

Weiß als ungebrochenes Licht, als Vereinigung aller Farben, als Farbe von Reinheit und Unschuld bestimmt die Christusfeste (Ostern, Weihnachten) und die Sonntage des Göttlichen Gegenwart (Epiphanias, Trinitatis)

Bild: Klaus Brinkmann

© Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.:Liturgisches Kompendium

Moment Mal

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Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe zum kurzen Innehalten im schnellen Lauf der Zeit - Autorin: Julia Heyde de López.

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Morgenandacht

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"Lasst die Liebe in diesen Zeiten größer sein als Angst und Sorge", sagt Melanie Kirschstein.

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Wochenlied

Heut singt die liebe Christenheit, 143

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