Orgellandschaften
Ihre Klangvielfalt erfüllt den Kirchenraum
„Eine Kirche ohne Orgel ist wie ein Körper ohne Seele!“ So hat Albert Schweitzer die Bedeutung der Orgel ausgedrückt. Mozart nannte sie die „Königin der Instrumente“. Wenn sie im Gottesdienst schweigt, fehlt vielen Menschen etwas.
Im Gegenüber zur Kanzel nimmt sie eine wichtige Aufgabe wahr: Sie spricht mit ihrer Verkündigung die Sinne der Menschen an. Das geschieht nicht nur, wenn ihre Klangvielfalt den Kirchenraum erfüllt. Auch ihr Prospekt erzählt mit Schriftbändern, Bildern oder Statuen oftmals vom Glauben.
Unsere Landeskirche ist reich an bedeutenden Orgeln. Im Norden und Nordwesten zwischen Ems und Elbe finden wir eine der bedeutendsten Orgellandschaften der Welt. Instrumente aus sechs Jahrhunderten mit ihren verschiedenen Klangfarben sind dort in Gottesdiensten und Konzerten zu hören. Berühmte Orgelbaumeister wie Arp Schnitger (1648-1719) haben in der Region ihre Spuren hinterlassen. Drei Jahrhunderte Geschichte dieses Instruments bietet auch die südniedersächsische Orgellandschaft.
Orgelförderung
Die „Stiftung Orgelklang“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stellt Gelder für die Sanierung von Orgeln zur Verfügung.
NOMINE e. V. (Norddeutsche Orgelmusikkultur in Niedersachsen und Europa) hat sich das Ziel gesetzt diese Orgellandschaft umfassend zu erforschen, lebendig zu erhalten
Der Verein Orgelakademie Stade e. V. hat sich gegründet, um die die Instrumente der reichsten Orgellandschaft der Welt zu erforschen, zu pflegen und erklingen zu lassen.
E-wie-evangelisch
Eine Orgel fasziniert durch ihren fast unendlichen Atem, meint Thomas Rothert.