Bild: Ulrich Ahrensmeier

Gottesdienst

Sonntag für Sonntag kommen Menschen in Kirchen und Gemeindehäusern zusammen und feiern Gottesdienst. Sie feiern am Sonntag in Erinnerung daran, dass Jesus am ersten Tag der Woche auferstanden ist.

Die Menschen kommen aus unterschiedlichen Motivationen: Für die einen ist es gute Tradition, andere erwarten eine gute Predigerin oder einen guten Prediger, einige haben einfach das Bedürfnis nach Ruhe oder Besinnung, nach Begegnung oder Geborgenheit. Dazu kommen diejenigen, die mit ihrer Familie etwas Freudiges zu feiern haben, und diejenigen, die trauern.

Der Gottesdienst bietet Momente zum Staunen: Über die Weite und Vielfalt Gottes und darüber, dass er jedem Geschöpf einen wichtigen Platz darin gibt. Die Feier am Sonntagmorgen mit ihren Worten, Riten und Klängen kann auch einen Blick in Gottes neue Welt eröffnen, bereits deren Musik ahnen lassen und im wahren Wortsinn einen Vorgeschmack geben.

Geschmückter Altar
Bild: Klaus-Uwe Nommensen

Wir kommen zusammen
in einem Haus, das uns birgt,
unter einem Dach, das uns schützt,
in einer Oase für unseren Hunger und unseren Durst,
in einer Herberge für unsere Müdigkeit,
in Gottes Haus mitten unter Menschen.

Wir halten ein und erinnern uns:
Am siebten Tag hat Gott die Ruhe geschaffen.
Wir kommen zusammen und feiern:
Jesus ist auferstanden.