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Männer

„Wann ist ein Mann ein Mann?“, fragt Herbert Grönemeyer in einem Lied schon seit einigen Jahren. Denn was über Jahrtausende ganz unproblematisch schien,  wurde durch die Emanzipationsbewegung der Frauen zu einer Frage nach dem eigenen Selbstverständnis. Häufig waren und sind vor allem jüngere Männer verunsichert, weil tradionelle Männlichkeitskonzepte nicht mehr tragen, ein neues Rollenverständnis sich aber erst entwickeln muss.

Männerarbeit

Männer während einer Pause bei eienr Bergwanderung
Männer unternehmen manche Dinge gern auch unter sich - wie etwa Bergwanderungen. Bild: Männerarbeit im HkD

Welche Visionen und Hoffnungen, Wünsche und Bedürfnisse haben Männer?
Wie gehen Männer um mit den Anforderungen in der Arbeitswelt?
Wie können Männer besser mit den Erwartungen ihrer Kinder und Partnerinnen umgehen?
Welche Rolle spielen Männer im kirchlichen Leben?
Was ist zu tun, damit mehr Leben ins Männerleben kommt?

Diesen Fragen gehen wir in unseren Seminaren und Fortbildungen,
Wochenendtagungen, Klosterangeboten und Freizeiten wie auch den Veröffentlichungen nach.
Die Männerarbeit im Haus kirchlicher Dienste bietet Männern einen Ort, die eigene Rolle in Familie Kirche und Gesellschaft zu reflektieren und nach zeitgemäßen Formen des Mannseins zu fragen. Sie ermutigt Männer, sich am Leben ihrer Kirche zu beteiligen und über ihren Glauben zu sprechen.

Kirchengemeinden finden Beratung und Begleitung,

  • wie sie Männer als Zielgruppe ihrer Arbeit wahrnehmen können
  • wie Männer anzusprechen sind
  • warum Männer einen anderen Zugang zu Spiritualität haben
  • wie Männer auf ihrer Sinnsuche begleitet werden können
  • und - möglicherweise - in der Gemeinde einen eigenen Ort finden können.

Väter und Kinder

Bild: Klaus-Uwe Nommensen

Väter sind gefragt - nicht nur zur Unterstützung der (berufstätigen) Mütter oder als Mutterersatz, sondern um der Kinder und ihrer Entwicklung willen. Während zum Beispiel Mütter eher das Bindungsverhalten der Kinder stärken, unterstützen Väter intensiver das Erkundungsverhalten ihrer Kinder. Darüber hinaus fördert die Mitwirkung des Vaters in der Erziehung die kognitive Kompetenz wie auch die Empathiefähigkeit der Kinder und hat zur Folge, dass bei Jungen seltener stereotypes Geschlechtsrollenverhalten und Verhaltensauffälligkeiten zu beobachten sind.