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Kirche und Erwerbsarbeit

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

Kraftwerk des Volkswagenwerkes in Wolfsburg
Kraftwerk des Volkswagenwerkes in Wolfsburg und Mittellandkanal  Bild: Rudi / pixelio.de

Mit dem Beginn industrieller Arbeit änderten sich die gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse derart schnell und grundlegend, dass es lange Zeit so aussah, als entstehe eine ganz andere Welt, in der Glauben und Kirche nicht mehr vorkämen.

Aber es waren die gleichen Menschen, die innerhalb der Woche ihrer Arbeit nachgingen und sonntags an den Gottesdiensten teilnahmen!

Zunächst erkannten nur wenige Menschen, dass die Kirchen nun in einer bisher unbekannten Weise gefordert waren. Johann Hinrich Wichern in Hamburg erlebte vor allem an jungen Männern die Kehrseite der Industrialisierung und gründete das „Rauhe Haus“; Theodor Fliedner versuchte mit der Gründung der Diakonissenanstalt in Düsseldorf-Kaiserswerth den katastrophalen Bedingungen in der Krankenpflege entgegen zu wirken.

Nach 1945 begann am größten Industriestandort in Niedersachsen, in Wolfsburg, der „Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt“. Die Menschen sollten nicht nur in die Kirche kommen, sondern die Kirche ins „Werk“ und die Bedingungen der Arbeit mit den Arbeitenden teilen.

Daraus hat sich eine vielfältiges Arbeitsfeld entwickelt, das sowohl Mitarbeitenden als auch Verantwortlichen in (Dienstleistungs-)Unternehmen und Industrie, aber auch in der Kirche Mitarbeitenden verschiedenste Angebote macht.

 

 

Kirche und Handwerk

Ein Maibaum mit Tafeln, die mit Symbolen auf verschiedene Handwerke hinweisen.  Bild: Walter Punke

Was und wer stecken hinter diesem Angebot der Ev.- luth. Landeskirche Hannovers?

Wir sind „Netzwerker“ der Landeskirche für und mit Organisationen und Personen im Handwerk.
In die Kontakte bringen wir christlich-ethische Werte ein.
Wir wollen den Dialog zwischen Kirche und Handwerk vor Ort stärken.

Wir beteiligen uns mit Beiträgen in Veranstaltungen des Handwerks.
Zum Beispiel bei Freisprechungen, in regionalen Gesprächskreisen von Handwerk und Kirchen, in Handwerksgottesdiensten und bei Gildentagen.
Durch regelmäßige Besuche in Betrieben und Organisationen des Handwerks werden diese Kontakte gefestigt.
Der ökumenische Landesarbeitskreis Handwerk und Kirchen in Niedersachsen bindet die konföderierten Kirchen ein und bereichert das Netzwerk Kirche – Handwerk.
Besuchen Sie uns doch auf der Homepage www.kirche-handwerk.de
oder nehmen Sie Kontakt auf unter handwerk@kirchliche-dienste.de
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr
Walter Punke
Pastor für Kirche und Handwerk

 

Kontakt

Michael Klatt

Tel.: 0511 1241-456
Fax: 0511 1241-900

Archivstr. 3
30169 Hannover

Kontakt

Walter Punke

Walter Punke

Tel.: 0511 1241-461

Archivstr. 3
30169 Hannover

Bei allem Einsatz auch hoch spezialisierter Maschinen arbeiten im Handwerk trotzdem vor allem - Menschen. Bild: Walter Punke