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Friedensarbeit

 Eine weiße Friedenstaube auf blauem Grund als Symbol der Friedensarbeit.
Logo der Friedensarbeit Bild: HkD

„Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder genannt werden.“ (Matthäus 5,9).

Aus dieser biblischen Verheißung bezieht christliche Friedensarbeit ihre Kraft und ihre Vision. Jenseits von blindem Aktionismus und resignativer Ohnmacht bietet sie Möglichkeiten, konkrete Schritte auf dem Weg zu einem gerechten Frieden zu gehen.

Dazu möchte das Arbeitsfeld Friedensarbeit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers mit seinen Angeboten zu Gewaltprävention, Rechtsextremismus- und Rassismusbekämpfung, Konfliktbearbeitung, Friedensethik und Friedenspolitik beitragen.

35. Ökumenische Friedensdekade

"Grenzerfahrung", so lautet das neue Motto der 36. Ökumenischen Friedensdekade, die in diesem Jahr vom 8. bis 18. November 2015 bundesweit durchgeführt wird.

www.friedensdekade.de/

Krise in Mali: EKD-Friedensbeauftragter kritisiert europäische Außenpolitik

Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat angesichts der Krise in Mali die deutsche und europäische Außenpolitik scharf kritisiert. Die Kämpfe in Westafrika zeigten, dass es trotz der Erfahrungen in Afghanistan noch immer keine Außenpolitik gebe, die von Gerechtigkeit, Entwicklung und Menschenrechten bestimmt sei, mahnte Brahms in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). "Europa muss endlich aufwachen und präventiv handeln."

Dazu gehört Brahms zufolge sofortige Hilfe für die Menschen, die jetzt aufgrund der Kämpfe geflüchtet sind. Geschehe das nicht, seien die daraus entstehenden Konflikte in den Nachbarstaaten der beste Nährboden für die Islamisten, die in Mali einen Staat nach den Grundsätzen der Scharia errichten wollten. "Dann droht in Westafrika und der Sahelzone eine Kettenreaktion wie in Afghanistan und dem benachbarten Pakistan", fügte Brahms hinzu ...

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