Friedensarbeit
„Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder genannt werden.“ (Matthäus 5,9).
Aus dieser biblischen Verheißung bezieht christliche Friedensarbeit ihre Kraft und ihre Vision. Jenseits von blindem Aktionismus und resignativer Ohnmacht bietet sie Möglichkeiten, konkrete Schritte auf dem Weg zu einem gerechten Frieden zu gehen.
Dazu möchte das Arbeitsfeld Friedensarbeit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers mit seinen Angeboten zu Gewaltprävention, Rechtsextremismus- und Rassismusbekämpfung, Konfliktbearbeitung, Friedensethik und Friedenspolitik beitragen.
„Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten“
Eine wesentliche Aufgabe der Friedensarbeit besteht in der Friedenserziehung. Über die Projekte „Jugendliche werden Friedensstifter“, „UBUNTU - gemeinsam sind wir stark!“, „Schritte gegen Tritte“ und anderen mehr sind wir in Sachen Friedenserziehung und Schulung von Multiplikatoren und Multiplikatorinnen in unserer Landeskirche gut aufgestellt und sowohl in Schulen, Jugendzentren und Kirchengemeinden tätig. „Die Kirche ist aufgerufen, öffentlich für ihre Anliegen einzutreten und der Wahrheit über die engen Mauern der Kirche hinaus Gehör zu verschaffen.“ (Schlussbotschaft der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation Kingston/Jamaika 2011).
Zu einer verantwortlichen Friedensethikauch gehört auch die Arbeit an übergreifenden Themen. Daher gehören Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Rüstungsexporte, Kriegseinsätze im Ausland sowie die Bereitstellung von Informationen über Freiwilligen- und Friedensdienste.
Die Angebote der Friedensarbeit richten sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Interessierte in Kirche und Gesellschaft - Lehrer und Lehrerinnen, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen, Verantwortliche in der Jugendarbeit, in Kirchengemeinden, Haupt- und Ehrenamtliche. Auch die Verbindung zu Basisgruppen und Friedensinitiativen, kommunalen Präventionsräten und Verantwortlichen in friedenspolitischen Themenfeldern wird aktiv gesucht.
Projekte der Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste
Zur größten Friedensversammlung in der Geschichte des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) kamen Christen aus aller Welt im Mai in Kingston auf Jamaika zusammen.
Mit dem Fonds "Frieden stiften" sollen konkrete Projekte zur Überwindung von Gewalt gefördert werden.
Theologische, spirituelle und psychologische Beiträge zum Thema Frieden
Ein Projekt zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Klassengemeinschaft ab der 3. Klasse
Theaterinszenierung für Gemeinden und Schulen in Niedersachsen
Inititative „Kirche für Demokratie - gegen Rechtsextremismus“
„Schritte gegen Tritte“ ist ein Gewaltpräventionsprojekt für Jugendliche ab der 7. Klasse.
Eine Ausbildung für Jugendliche zum Friedensstifter bzw. Friedensstifterin