sorgenkopf

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HIV- und AIDS-Seelsorge

Sie beschäftigt das Thema HIV oder AIDS, weil …

  • Sie HIV-positiv oder an AIDS erkrankt sind.
  • Sie Sorge haben, dass Sie sich anstecken oder angesteckt haben könnten.
  • Sie einem Menschen nahe stehen, der infiziert ist.
  • Sie nicht wissen, wie Sie mit einer betroffenen Person aus Familie, Freundes- oder Bekanntenkreis oder aus Ihrem sonstigen Umfeld umgehen sollen.
  • Sie um jemanden trauern, der an AIDS gestorben ist.
  • Sie Unterstützung wünschen für einen Gottesdienst oder eine Trauerfeier.
  • Sie Hilfestellung möchten für ein Referat, eine Unterrichtseinheit oder ein Seminar zum Thema HIV und AIDS.
  • Sie aus irgendeinem anderen Grund über diese Thematik nachdenken und sprechen möchten.

 

Sie suchen einen Gesprächspartner, der …

  • sich Zeit für Sie nimmt und verschwiegen ist.
  • Sie akzeptiert, auch wenn Sie anonym bleiben möchten.
  • als Christ bereit ist, vorbehaltlos auf Ihre Fragen oder Probleme einzugehen – egal, welcher Weltanschauung oder Religion Sie angehören.
  • Sie respektiert und wertschätzt, unabhängig davon, ob Ihre Lebensführung der „bürgerlichen Normalität“ entspricht oder nicht.
  • qualifiziert und kompetent ist.
  • bereit ist, ein Stück Weg mit Ihnen zu gehen, ohne fertige Antworten auf alle Fragen zu haben.
  • auch Ihre vielleicht widersprüchlichen Gefühle aushält.

 

Die HIV- und AIDS-Seelsorge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

  • sieht und vertritt die alle Normen und Entwürfe übersteigende grundlegende Wertschätzung eines jeden Menschen als Ebenbild Gottes, die jedem Menschen die Perspektive zu neuem Leben eröffnet.
  • ist ein Angebot seelsorglicher Begleitung für Menschen mit HIV und AIDS, deren Partnerinnen und Partner, Freundinnen, Freunde und Zugehörige sowie für Mitarbeitende und alle Menschen, die diese Seelsorge in Anspruch nehmen wollen.
  • versteht sich als Einladung an alle, die sich ihren Fragen, Erfahrungen, Zweifeln und Ängsten, Vorurteilen und Unsicherheiten zum Leben mit und im Kontext von HIV und AIDS stellen wollen, ohne fertige Antworten zu besitzen oder zu erwarten.
  • geschieht unter dem Kreuz, an das sich der ohnmächtige und schwache Gott hat dränge lassen und darin in seiner Nähe und in seinem Mitsein mit den Mühseligen und Beladenen dieser Zeit und Welt, an deren Seite Menschen in seinem Namen stehen.
  • tritt dafür ein, dass Menschen, die von HIV und AIDS betroffen sind, akzeptierte und integrierte Mitglieder der Kirche sind, sofern sie dies nicht ablehnen.
  • sieht sich herausgefordert im Kampf gegen Vorurteile und Stigmatisierungen gegen Andersdenkende und –lebende auch in den Kirchen.
  • geschieht im Kontext von und in Zusammenarbeit mit anderen kirchlichen und nicht-kirchlichen Initiativen im Umfeld von HIV und AIDS.
  • bietet an: vertrauliche Einzelgespräche,Veranstaltungen und Seminare, Andachten und Gottesdienste zum Thema HIV und AIDS.
  • bietet an miteinander auszuhalten in Zweifel und Gewissheit, Angst und Standhalten, Trauer und Ohnmacht, Wut und Hoffnung.
  • fragt nach Raum und Weite bei Brüchen in der Lebensgestaltung und Havarien in der Biographie, bei Verlusten von Lebenszielen und Menschen, bei der Sinnsuche, beim Hoffen auf Wege durch die Angst und beim Finden von neuen Glaubens- und Lebensperspektiven.
  • ist kostenlos und vertraulich.
  • ist eingebunden in das Netzwerk kirchliche AIDS-Seelsorge in Deutschland und das Aktionsbündnis gegen AIDS.
 
Direkt zur Themenseite HIV- und AIDS-Seelsorge im Zentrum für Seelsorge
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Eine aktuelle Darstellung der Arbeitsfelder des Zentrums für Seelsorge finden Sie hier.

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