Bild: © freeday - photocase.com 

Gemeinsam begleiten

Frucht in einer durchsichtigen Schale

 

 

Herr, es ist so viel kaputt in meinem Leben. 

Ich weiß nicht mehr, wer ich bin und was noch von mir da ist.

Finde nichts Schönes mehr an mir und nichts, was Dich noch loben kann.

Sieh mich an, schau, was aus mir geworden ist. Rette mich aus meiner Not.

Es gehört zu meinen Grundbedürfnissen, wahrgenommen zu werden. Dabei geht es zunächst nicht um meine Eigenarten, die Stärken und die Schwächen. Es geht um meine ganze Person. Andere sollen merken, dass ich da bin, dass ich Raum einnehme, dass ich atme, lache und weine.

Sie sollen mich hören, sie sollen mit mir lachen und sich manchmal auch über mich ärgern. Gute Dorfgemeinschaft entsteht dann, wenn einer auf den anderen achtet. Das ist nicht mit „Tratschen“ zu verwechseln. Tratschen heißt, dass ich über einen anderen rede, aber nicht mit ihm. Wahrnehmen heißt, dass ich auf ihn eingehe, mir Zeit für ihn nehme. Mir seine Sorgen und Nöte anhöre. Und das nicht nur, wenn ich fröhlich bin. Manchmal auch dann, wenn ich müde und kaputt bin. Denn, andere wahrnehmen braucht nicht nur offene Augen, sondern vor allem ein offenes Herz.

Seelsorge  

Es gehört zu meinen Grundbedürfnissen, wahrgenommen zu werden. Dabei geht es zunächst nicht um meine Eigenarten, die Stärken und die Schwächen. Es geht um meine ganze Person.

Beratung & Begleitung  

Es geht nicht um Lösungen, um Wiederherstellung, um Reparatur eines kaputten Menschen. In Beratung und Begleitung geht es um Nähe, Verständnis und manchmal auch um das Loslassen.

Trauer & Tod  

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.