Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Die Welt um uns
Es ist wohl eine der größten Besonderheiten des christlichen Glaubens, dass er sich nicht nur auf sich selbst bezieht und von allem abwendet, sondern sehr bewusst der Welt zuwendet. Das meint keineswegs alles mitzumachen! Es heißt vielmehr, für die unterschiedlichsten Dinge im Alltag die Augen offen zu halten und deutlich Stellung beziehen - im Sinne von Verantwortung für die Welt, die als Ganze von Gott getragen wird und bewahrt werden soll.
Friedensarbeit
„Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder genannt werden.“ (Mtth.5,9). Aus dieser biblischen Verheißung bezieht christliche Friedensarbeit ihre Kraft und ihre Vision. Jenseits von blindem Aktionismus und resignativer Ohnmacht bietet sie Möglichkeiten, konkrete Schritte auf dem Weg zu einem gerechten Frieden zu gehen. Dazu möchte das Arbeitsfeld Friedensarbeit der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers mit seinen Angeboten zu Gewaltprävention, Konfliktbearbeitung, Friedensethik und Friedenspolitik beitragen.
Das Klimaschutzkonzet der Landeskirche
Laut Synodenbeschluss von 2007 will die Landeskirche in einem Zehnjahreszeitraum 25 % ihrer CO2-Emissionen einsparen. Das Klimaschutzkonzept wird zeigen, wie weit wir uns diesem Ziel schon genähert haben und mit welchen Maßnahmen wir es erreichen können. Darüber hinaus werden Vorschläge erarbeitet, wie weitergehende Klima-schutzmaßnahmen z. B. bis zum Jahr 2050 aussehen können. Die Bundesregierung strebt für Deutschland eine Verringerung der Treibhausgasemissionen von 80 % bis 2050 an – dazu wollen auch wir unseren Beitrag leisten.
Prima Klima
Gemeint ist nicht eine weitere Aktivität zum Umweltschutz, sondern ein Beratungsangebot zum Thema „Arbeitsklima“. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt möchte eine Hilfe anbieten für einen Bereich, der erfahrungsgemäß von erheblicher Bedeutung ist. Denn wer am und mit dem Arbeitsplatz zufrieden ist, wird auch zu guten, ja besseren Arbeitsergebnissen kommen.
Eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (2009)
Kontakt für Nachfragen
Hilfe für Tschernobyl-Kinder
Die Tschernobyl-Hilfe der Landeskirche ist seit 1994 in Form einer Arbeitsgemeinschaft organisiert, in der mittlerweile 28 Kirchenkreise Mitglied sind. Die sich Jahr für Jahr verstärkenden negativen gesundheitlichen Folgen der Reaktorkatastrophe für die Menschen in Weißrussland und die anhaltenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme in Weißrussland machen unsere Hilfe vor allem für die Kinder im Oblast Gomel weiterhin dringend erforderlich.
Gemeinsam handeln - gemeinsam helfen! Zur Seite der Arbeitsgemeinschaft
Migration und Integration
Deutschland ist ein Einwanderungsland. Darüber lässt sich heute kaum mehr streiten. In den Großstädten stammt fast jedes zweite neugeborene Kind aus einer Migrantenfamilie. In manchen Stadtteilen bilden Kinder mit fremd klingenden Namen die Mehrheit. Integration und Migration sind zu Megathemen des frühen 21. Jahrhunderts geworden.
Literatur und Downloads
(Text 108 der Evangelischen Kirche in Deutschland)