Schaufel und Hacke

Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Pastorinnen und Pastoren

Bild: Haun

Im Bereich von Gottesdienst, Verkündigung und Öffentlichkeit ist das Bild der evangelischen Kirche gepägt von Pastoren, in jüngerer Zeit von Pastorinnen und Pastoren. Auch in der Gegenwart tragen sie den größten Teil der Arbeit in diesem Bereich.

Predigt, Sakramentsverwaltung, organisatorische Arbeit für eine Kirchengemeinde in allen ihren Belangen; pädagogisch tätig sein im Bereich Konfirmandinnen und Konfirmanden, aber auch bei Kindern; Unterstützung im Glauben bei Erwachsenen, Seelsorge und Begleitung bei höchst unterschiedlichen Anlässen zwischen Geburt und Tod; Repräsentation von Kirche und Gemeinde im gesellschaftlichen Umfeld - das alles und noch einiges mehr gehört dazu. Vielfalt ist also ein Charakteristikum dieses Berufsfeldes.

Das Studium der evangelischen Theologie bearbeitet und schafft Spielraum für die Dinge, die mit dem christlichen Glauben zu tun haben. Im anschließenden Abschnitt, dem so genannten Vikariat, geht es stärker um die praktische Seite der zukünftigen Tätigkeit. Für die ersten Jahre der Berufstätigkeit ist dazu eine weitere Fortbildung nicht nur möglich, sondern grundsätzlich vorgesehen.

„Es gab für uns keine Vorbilder"
Ausstellung erinnert an erste Frauen im Pfarramt

Drei Jahre lang stritt das hannoversche Kirchenparlament einst um die Ordination von Frauen ins Pfarramt. Vor 50 Jahren machte die evangelische Landeskirche den Weg frei für Pastorinnen. Daran erinnern jetzt eine Ausstellung und eine Tagung.

Eine neue Wanderausstellung erinnert daran, dass vor 50 Jahren in der hannoverschen Landeskirche erstmals Frauen als Pastorinnen arbeiten durften. Unter dem Titel „Angekommen! Der lange Weg der Frauen ins Pfarramt“ ist seit dem 1. November 2014 zu sehen.

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