Schaufel und Hacke

Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Erzieher und Erzieherinnen

in evangelischen Kindertagesstätten

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Kinder wollen die Welt entdecken, lernen und begreifen, sie tun dies aktiv und neugierig in spielerischer Wissensaneignung. Kinder wollen dabei begleitet, angeregt und angeleitet werden, sie brauchen Vertrauenspersonen, die mit ihnen gehen und ihnen helfen. Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen bedürfen besonderer Unterstützung

In rund 700 evangelischen Kindertagesstätten und Kinderspielkreisen in unserer Landeskirche engagieren sich Tag für Tag mehr als 9.500 Erzieherinnen und Erzieher, Sozialassistenten und –assistentinnen, Sozialpädagogen und –pädagoginnen für diese anspruchsvolle Aufgabe.
Die evangelischen Kitas bieten etwa 48.500 Betreuungsplätze in einem weit gefächerten Angebot von Krippenbetreuung bis zu Hortgruppen, Integrativer Betreuung, Waldkindergärten, Frühförderung, Familienzentren und mehr.

So wie Jesus Christus die Kinder zu sich gerufen und in den Mittelpunkt gestellt hat, wie er sie sogar zu Vorbildern des Glaubens gemacht hat (Markus 10, 13-16), stellen die evangelischen Kitas das Kind in den Mittelpunkt. Die Würde und der Wert eines jeden Kindes gründen nicht in seiner Herkunft, seinem Können oder seiner Leistung, sondern in der bedingungslosen Liebe Gottes. Im Geist Jesu Christi hat jedes einzelne Kind ein Recht auf Anerkennung, Wertschätzung und Geborgenheit.

Die Kirche nimmt mit ihren evangelischen Kindertagesstätten auf diese Weise zugleich eine kirchliche und eine bedeutende bildungs- und gesellschaftspolitische Aufgabe wahr. Die evangelischen Kitas begleiten und fördern Kinder in ihrer individuellen Entwicklung und unterstützen Eltern in ihrem Erziehungsauftrag. Durch ihre Bildungsarbeit fördern sie die Chancengleichheit und Teilhabe aller Kinder.

Durch die Einbindung der Kindertagesstätten in das Leben der örtlichen Kirchengemeinden und die religionspädagogischen Angebote werden die Kinder auch in ihrer religiösen Entwicklung begleitet und ihnen der Zugang zu Inhalten und Ausdruckformen des christlichen Glaubens geöffnet. Kinder aus nicht-christlichen Familien können christliche Lebensweise und Glaubensinhalte unter Respektierung ihrer eigenen Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung kennen lernen. So erfüllen Kirchengemeinde und evangelische Kita gemeinsam den Auftrag, allen Menschen die gute Botschaft vom liebenden Gott nahe zu bringen.

Ausbildung zur sozialpädagogischen Fachkraft

Im Bereich der Landeskirche Hannovers bilden sechs evangelische Fachschulen für Sozialpädagogik künftige Erzieherinnen und Erzieher aus. Nach ein oder zwei Jahren, abhängig von der jeweiligen Vorbildung, erreichen sie dort die Qualifikation eines Sozialassistenten/ einer Sozialassistentin, nach weiteren zwei Jahren die eines Erziehers oder einer Erzieherin:

Interessenten mit (Fach-) Hochschulreife finden Informationen über sozialpädagogische Studiengänge in Niedersachsen unter: