Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker
Musik in der Kirche gab es natürlich auch schon vor der Reformation. Doch dass sich die Gemeinde der Musik bedient, um selbst zu singen und mit Liedern sowohl dem Glauben Ausdruck zu verleihen wie ihn durch Lieder im Singen zu stärken, das ist eine Entwicklung der Reformation.
So war erste Aufgabe der Kirchenmusik, den Gemeindegesang mit Instrumenten zu unterstützen. Im Lauf der Zeit haben sich daneben weitere Möglichkeiten entwickelt: reine Instrumentalwerke wie auch vielfältige vokale Musik, in jüngerer Zeit Posaunenchöre. Neben ausgeweiteten gottesdienstlichen Stücken fanden auch biblische Erzählungen oder sogar einzelne biblische Verse ihren Weg in die Kirchenmusik.
Gegenwärtig gibt es deshalb ein breit gefächertes Angebot kirchenmusikalischer Aktivität. Die Bandbreite reicht von wenigen Stunden in der Woche für Begleitung im Gottesdienst oder Leitung einer kleinen musikalischen Gruppe bis hin zur Vollzeitstelle im Rahmen musikalischer Arbeit eines Kirchenkreises.
Entsprechend unterschiedlich sind die Wege: lässt sich manche Ausbildung im kirchlichen Bereich machen - sogar innerhalb eines Kirchenkreises -, ist für anderes ein Studium erforderlich.
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E-wie-evangelisch
Man kann sie mit Freude hören, auch wenn man kein Heiliger ist. Man kann sie verstehen, auch wenn man nicht zur Kirche gehört.