Schaufel und Hacke

Gemeinde leiten

Eine junge Frau mit Schutzhelm und ein Mann betrachten einen Bauplan
Es muss ja nicht immer mit Helm sein, aber Kirchenvorstände haben fast immer auch mit Gebäuden und entsprechenden Arbeiten zu tun. Bild: Ulrich Ahrensmeier

Gewissermaßen bereits in den ersten Tagen der Christenheit hat sich gezeigt, dass Gemeindeleitungen schon aus rein organisatorischen Gründen einfach nötig sind. Dass im Laufe der Zeit weitere Dinge dazu kamen, kann nicht überraschen - viele Menschen haben viele Meinungen, und das will bedacht sein.

In den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland werden Gemeinden von einem Vorstand geleitet, der aus Ehrenamtlichen besteht, demokratisch gewählt wird und in dem Pastorin bzw. Pastor bei Abstimmungen auch nur eine Stimme hat. Natürlich ist vieles schon durch verschiedene Kirchengesetze geregelt. Aber da Gemeinden selbstständige Einrichtungen sind, ist die Arbeit der Vorstände unverzichtbar.

Der Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand ist das Leitungsgremium unserer Kirchengemeinden. Mit seiner Arbeit trägt er wesentlich zum Gelingen des kirchlichen Lebens in der Gemeinde bei. Die Aufgaben sind vielfältig und verantwortungsvoll. Es soll gemeindliches Leben fördern, ist für die Finanzen der Kirchengemeinde, die Gebäudeverwaltung und -erhaltung zuständig. Ferner soll er  ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirchengemeinde fördern und nimmt die Dienstaufsicht für die hauptberuflich angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wahr. Für diese umfassende und verantwortungsvolle Arbeit braucht es kompetente und engagierte Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher