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Bild: birgitH/pixelio.de

Im Alter neu werden

Im Alter kommt der Psalter?

„Mit dem Alter kommt der Psalter“, beschreibt ein Sprichwort eine lange verbreitete Sichtweise, die die Religiosität ältere Menschen vor allem von ihrem Lebensende her in den Blick nimmt. Dass diese Sichtweise längst überholt ist, zeigen eine repräsentative Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD „Uns geht´s gut“ und die Orientierungshilfe „Im Alter neu werden“. Beide Veröffentlichungen der EKD rufen dazu auf, sich von starren Altersbildern zu verabschieden.  

Uns geht´s gut!

Die Studie „Uns geht´s gut“ gibt Aufschluss über religiöse Bindung, die Nutzung kirchlicher Angebote und ehrenamtliches Engagement im kirchlichen Gemeindeleben der Generation 60plus. Petra-Angela Ahrens fasst zusammen: Das Lebensgefühl in der Generation 60plus ist überwiegend positiv. Religiöse Menschen sind mit ihrem Leben noch zufriedener als weniger religiöse Menschen. 37 Prozent der Evangelischen in der Generation 60plus äußern ihre Bereitschaft, sich zu engagieren. Darüber hinaus sind 13 Prozent bereits ehrenamtlich tätig.

Im Alter neu werden können

Der Text der Orientierungshilfe "Im Alter neu werden können" erinnert an die Grundeinsicht des Glaubens, dass Menschen in Gottes Gegenwart immer wieder neu werden, neu anfangen können. Diese Zusage Gottes ist an keine Bedingung geknüpft, schon gar nicht an ein bestimmtes Lebensalter.

Diese Sichtweise hat Konsequenzen für den einzelnen Menschen und für die Gesellschaft insgesamt. Denn in jedem Alter Neues beginnen zu können, setzt eine „Gesellschaft für alle Lebensalter“ voraus, in der alle Beiträge zum gesellschaftlichen Miteinander leisten können.

Zum Text der Orientierungshilfe..

EKD-Texte

im-alter-neu-werden-koennen

Evangelische Perspektiven für Individuum, Gesellschaft und Kirche. Eine Orientierungshilfe des Rates der EKD von 2010.

Im Alter neu werden können

Buchtipp: Uns geht`s gut

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Petra-Angela Ahrens: Uns geht's gut! Generation 60plus: Religiosität und kirchliche Bindung

Die repräsentative Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts liefert differenzierte Einblicke in die Perspektiven der Generation 60plus auf ihr eigenes Leben und Altern. Und sie gibt Aufschluss über religiöse Bindung, die Nutzung kirchlicher Angebote und ehrenamtliches Engagement im kirchlichen Gemeindeleben. 

Zum Ergebnis der Studie