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Bild: Brot für die Welt

Überwältigendes Ergebnis

Nachricht 10. Oktober 2015

Brot für die Welt Eröffnung – Eine lange Tradition

Die feierlichen Eröffnungen der Spendenaktion von Brot für die Welt haben eine lange Tradition: Am 12. Dezember 1959 eröffneten die evangelischen Kirchen und Freikirchen in Berlin die erste Spendenaktion unter dem Motto „Brot für die Welt“.

Diese erste Spendenaktion der evangelischen Kirchen wurde aus zwei Gründen ins Leben gerufen: Zum einen wollte man helfen, die Not in vielen Teilen der Erde zu lindern und zum anderen wollte man Dankbarkeit für die selbst empfangene Hilfe nach dem Zweiten Weltkrieg zum Ausdruck bringen.

Die Aktion war zunächst nur als einmalige Kampagne geplant. Doch das Ergebnis war so überwältigend, dass man sich dazu entschied Brot für die Welt weiterzuführen - so entstand das heutige Hilfswerk. Seitdem wird jedes Jahr am ersten Advent die Brot für die Welt Spendenaktion feierlich eröffnet.

„Gib 5 Pfennig für die Hungernden“

Bei der ersten Aktion von „Brot für die Welt“ kamen Sammelbüchsen zum Einsatz, auf denen die bis heute bekannte „Hungerhand“ des Berliner Künstlers Rudi Wagner zu sehen war, zusammen mit der Zeile „Wenn Du wieder satt geworden bist, gib 5 Pfennig für die Hungernden“.

Der heute fremd anmutende Satz traf das damalige Lebensgefühl der Deutschen, denen trotz des Erhardschen Wirtschaftswunders die eigene Hungerzeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch lebhaft in Erinnerung war. 190.000 Exemplare der Broschüre „Brot für die Welt“ wurden in der Bundesrepublik und in der DDR verteilt, Faltblätter in Millionenauflage gedruckt und ausgelegt.

Aus der Geschichte von „Brot für die Welt“ - Mehr als 50 Jahre Tradition

Eröffnung am 1. Advent

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Bild: Florian Kopp/ Brot für die Welt

Am 1. Advent dieses Jahres wird die 57. Spendenaktion Brot für die Welt in der Landeskirche Hannovers unter dem Motto „Satt ist nicht genug“ eröffnet. Brot für die Welt ist das international tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. Im Mittelpunkt der Arbeit der Organisation steht die Förderung von Projekten in Afrika, Asien, Osteuropa sowie Mittel- und Südamerika.

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Plakat: Brot für die Welt