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Bild: Florian Kopp / Brot für die Welt

Gegen Armut auf dem Land

Nachricht 09. Oktober 2015

Hunger und Mangelernährung besiegen durch Stärkung ländlicher Räume

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Bild: Florian Kopp / Brot für die Welt

Der Schlüssel im Kampf gegen Hunger und Mangelernährung liegt in der ländlichen Entwicklung, denn 70 bis 80 Prozent aller Hungernden leben auf dem Land. Diese hungernden Kleinbauern- und Fischerfamilien könnten sich selbst ausreichend ernähren, wenn sie das notwendige Wissen, eine intakte Infrastruktur und faire Handelsbedingungen hätten. Sie könnten sogar die städtische Bevölkerung mit gesunden Produkten aus der Region versorgen. Deshalb engagiert sich Brot für die Welt für die Stärkung der ländlichen Strukturen.

Der Weltagrarbericht stellt fest, dass die Menschheit von Kleinbauern ernährt wird. Eine kleinteilige ökologische Landwirtschaft, die auf dem Erhalt der Böden, der Artenvielfalt, dem eigenen Saatgut, alten Kulturpflanzen und auf sozialem Zusammenhalt basiert, kann die Welt nachhaltig mit gesunden Nahrungsmitteln versorgen. Eine gezielte Förderung kleinbäuerlicher Aktivitäten ist ein wirkungsvoller Beitrag zur Ernährung der steigenden Weltbevölkerung.

Eine Welt ohne Hunger und Mangelernährung ist möglich. Dies setzt jedoch einen enormen politischen Willen aller Beteiligten voraus. Das gilt sowohl für die reichen als auch für die armen Länder. Es gilt für große Konzerne ebenso wie für Verbraucherinnen und Verbraucher. Jeder Mensch kann etwas zu einer besseren Zukunft für alle beitragen.

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