Tag 6_Ernte der Fingerhirse

Ernte der Fingerhirse. Bild: Brot für die Welt

Frauen sind das Rückgrat

Nachricht 04. Dezember 2015

Benachteiligung von Frauen und Mädchen beenden

Frauen leisten in vielen Ländern einen großen Beitrag zur Produktion von Nahrungsmitteln. Sie arbeiten auf den Feldern und bringen die Ernte ein.

Sie sammeln das Saatgut und lagern es. Sie verarbeiten die Feldfrüchte und sorgen für die Ernährung der Familien. In den Dörfern sind es die Frauen, die das Rückgrat der bäuerlichen Gemeinschaften bilden. Werden sie unterstützt, können sie die regionale Versorgung mit gesunden und vielfaltigen Nahrungsmitteln verbessern.

Die Versorgung von Schwangeren, stillenden Müttern und von Kleinkindern mit einer qualitativ ausgewogenen, vielfältigen und gesunden Ernährung ist besonders wichtig, denn die Zeit der Schwangerschaft und die ersten Lebensjahre eines Kindes bilden den Grundstein für eine adäquate körperliche und geistige Entwicklung und somit für ein aktives und gesundes Leben.

Daher muss bei der Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung auch die Frage nach Gleichberechtigung gestellt werden. Die Benachteiligung von Frauen zu beenden ist ein elementarer Beitrag zur Überwindung von Hunger und Mangelernährung.

Der Schlüssel liegt in der ländlichen Entwicklung

Der Schlüssel im Kampf gegen Hunger und Mangelernährung liegt in der ländlichen Entwicklung, denn paradoxerweise leben 70 bis 80 Prozent aller Hungernden auf dem Land. Diese hungernden Kleinbauern- und Fischerfamilien könnten sich selbst ausreichend ernähren, wenn sie das notwendige Wissen, eine intakte Infrastruktur und faire Handelsbedingungen hätten.

Sie könnten sogar die städtische Bevölkerung mit gesunden Produkten aus der Region versorgen und somit durch die Produktion vielfaltiger Nahrungsmittel, eine ökologisch verträgliche Tierhaltung und einen bestandsschonenden Fischfang für eine ausgewogene menschliche Ernährung und gleichzeitig auch für die Bewahrung unserer Schöpfung sorgen.

Die Kleinbauernfamilien benötigen jedoch Unterstützung im Anbau von regional angepassten Sorten und in der Anwendung von ökologisch nachhaltigen Anbaumethoden. Dafür engagiert sich Brot für die Welt, in dem Partnerorganisationen wie Navdanya in Indien unterstützt werden. Durch die Arbeit von Navdanya und Brot für die Welt nimmt die Vielfalt auf den Feldern zu, Pflanzen, die auf Boden und Klima abgestimmt sind, bringen bessere Erträge und sind widerstandsfähiger. Die Menschen ernähren sich ausgewogener Hunger und Mangelernährung gehen zurück.

Falsche Kontodaten

In sämtlichen Gemeindebriefen des Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt ist ein Fehler unterlaufen. Und zwar wurde versehentlich eine falsche IBAN von Brot für die Welt veröffentlicht.

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