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Bild: Paul Jeffrey für Brot für die Welt

Nur satt zu sein, reicht nicht

Nachricht 04. Dezember 2014

„Nur satt zu sein, reicht nicht“, sagt Agrarwissenschaftler Innocent Simpunga, Leiter des Programms Ernährungssicherheit und Nachhaltige Landwirtschaft bei CSC. „Die Leute brauchen Qualität statt Quantität auf Feld und Teller, sonst bleiben sie schwach.“ Doch für die meisten Menschen in Ruanda hat ein richtiges Essen nur einen Farbton, er dominiert bis heute vielerorts jede Mahlzeit: das blasse Gelb von Süßkartoffeln und Maniok, Wurzelknollen mit viel Stärke und wenig Proteinen. Von beiden Knollen gibt es in vielen Familien reichlich, wenn auch nur einmal am Tag.

„Die Folgen sind schlimm“, sagt Innocent Simpunga. „Fehlen Vitamine, Eiweiß, Eisen, Zink, Jod und andere Nährstoffe, bleiben Babys klein, und Jugendliche kommen in der Schule nicht mit, weil sie sich nicht konzentrieren können. Mangelernährung bremst unsere Entwicklung.“

 

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Drei Farben für ein besseres Leben

 Im Advent freuen wir uns auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Wir genießen diese gemütliche Zeit mit allen Leckereien, die dazugehören: Lebkuchen, Spekulatius, Weihnachtsplätzchen und natürlich die Festessen an den Feiertagen. Besonders zu dieser Zeit, die für uns in Deutschland reich an gutem Essen und Genuss ist, denken wir auch an die Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns: An alle, die Hunger leiden und an alle, die zwar genug zu essen haben, um satt zu werden aber dennoch nicht gesund ernährt sind.

Brot für die Welt setzt sich dafür ein, dass in Zukunft möglichst alle Menschen Zugang zu gesunder und ausgewogener Ernährung haben. Wie genau die Projektarbeit von Brot für die Welt aussieht stel-len wir Ihnen in der Advents-Themenwoche von Brot für die Welt am Beispiel des Projekts „Drei Far-ben für ein besseres Leben“ vor.