25 Jahre Ferienaktion der Landeskirche für Tschernobyl-Kinder

Pressemitteilung 27. Mai 2015

Presse- und Fototermin mit der Präsidentin des Landeskirchenamts zur Ankunft des ersten Flugzeugs mit Ferienkindern

Ein besonderes Jubiläum begeht die landeskirchliche Tschernobyl-Hilfe in diesem Jahr: Am Mittwoch, dem 3. Juni 2015, beginnt mit der Landung des ersten Flugzeugs auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen die 25. Ferienaktion der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. 88 Kinder, 14 Mütter mit Kleinkindern sowie 7 Dolmetscherinnen werden mit diesem Flug erwartet. Sie reisen dann per Bus in die gastgebenden Kirchenkreise Grafschaft Diepholz, Hittfeld, Melle und Wolfsburg weiter.

Die jungen Feriengäste werden auf dem Vorfeld durch einen Vertreter der Botschaft der Republik Belarus (Weißrussland) aus Berlin, von der Präsidentin des Landeskirchenamts der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Dr. Stephanie Springer, und der Vorsitzenden der landeskirchlichen Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“, Renate Paul, offiziell begrüßt.

Wir laden Sie ein zu einem Presse- und Fototermin
am Mittwoch, dem 3. Juni 2015,
auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen.
Treffpunkt ist um 8.30 Uhr an der Vorfeldschranke (Einfahrt zum Vorfeld).
Wir bitten Sie, sich wegen der erforderlichen Sicherheitsüberprüfung möglichst schnell, spätestens bis zum 2. Juni 2014, 9.00 Uhr, bei der Pressestelle der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH anzumelden (Fax 0511/ 977-1855, E-Mail m.lekic@hannover-airport.de); bitte Vornamen, Namen, Redaktion, Reisepass- oder Personalausweisnummer angeben). Später eingehende Anmeldungen können leider nicht berücksichtigt werden und unangemeldete Medienvertreter nicht an der Begrüßung der Kinder im Sicherheitsbereich des Flughafens teilnehmen. Bitte beachten Sie, dass ein Zugang nur mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis erfolgen kann.

Seit 1991 sind allein durch diese Hilfsaktion über 25.000 Menschen aus dem durch die Tschernobyl-Katastrophe (1986) besonders betroffenen Gebiet Gomel zur Erholung nach Niedersachsen gereist. Die Menschen in den verstrahlten Gebieten Weißrusslands leiden weiterhin unter den Folgen der Reaktorkatastrophe. Vor allem über die Nahrungskette werden immer noch radioaktive Nuklide in die Körper aufgenommen. Davon sind besonders die Kinder betroffen und deshalb stehen sie im Mittelpunkt der Ferienaktion der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Inzwischen nehmen schon die Kinder der ersten Tschernobyl-Kinder, die sich in den neunziger Jahren in Niedersachsen erholten, an der Ferien-Aktion teil. Manche deutsche Gastfamilie hat seit über zwanzig Jahren Kontakt zu der Familie des weißrussischen Gastkindes und die Lebensphasen des Gastkindes begleitet und gefördert. So haben sich zwischen den gastgebenden Familien in der Landeskirche und den Partnern in Belarus vielfältige und enge Beziehungen entwickelt.

Insgesamt werden etwa 650 weißrussische Gäste im Zeitraum vom 3. Juni bis zum 26. August 2015 nach Niedersachsen reisen. 19 Kirchenkreise beteiligen sich an der diesjährigen Aktion der Landeskirche.

Weitere Informationen:
Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“
in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Ansprechpartner: Lars-Torsten Nolte
Haus kirchlicher Dienste
Archivstraße 3
30169 Hannover
Tel. 0511 / 1241-975
nolte@kirchliche-dienste.de

Hannover, den 28.5.2015

Pressestelle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Landeskirchenamt
Rote Reihe 6, 30169 Hannover
Tel.: 0511 / 1241-399
Fax: 0511 / 1241-820
E-Mail: pressestelle@evlka.de
www.Landeskirche-Hannovers.de