Landeskirche und Hanns-Lilje-Stiftung fördern in 14 Kirchen profilierte Kulturarbeit mit über 100.000 Euro

Pressemitteilung 04. Dezember 2014
Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und die Hanns-Lilje-Stiftung weiten die gemeinsame Kulturkirchenarbeit aus: In einem auf vier Jahre angelegten Förderprogramm werden weitere 14 Kirchen und Projekte in kirchlichen Institutionen und Einrichtungen mit über 100.000 Euro gefördert. Mit der Förderung soll die Begegnung von Kirche und Theologie mit zeitgenössischer Kunst und Kultur auf- und ausgebaut werden.

Das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung hat am 28. November 2014 im Einvernehmen mit der Jury aus Kultur-Experten entschieden, welche Kirchen gefördert werden:

1. Evangelisch-lutherische St. Michaelis Kirche, Bissendorf
2. Evangelisch-lutherische St. Johannis Kirche, Buchholz
3. Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Burgdorf
4. Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Celle
5. Neue Arbeit / Brockensammlung, Göttingen
6. Evangelisch-lutherische St. Johannis Göttingen
7. Evangelisch-lutherische Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz, Hannover
8. Evangelisch-lutherische Marktkirche St. Georgii et Jacobi, Hannover
9. Kloster Bursfelde, Hann. Münden
10. Evangelisch-lutherische St. Vitus-Kirche, Wilkenburg-Harkenbleck, Hemmingen
11. Evangelisch-lutherische St. Michaelis Kirche Hildesheim
12. Sprengel Ostfriesland-Ems
13. Evangelisch-lutherische Kirche Spiekeroog
14. Evangelisches Bildungswerk Wolfsburg-Wittingen
Bereits 2013 wurden vier signifikanten Kulturkirchen ausgewählt, die über vier Jahre mit jeweils 50.000 Euro pro Jahr gefördert werden: die Evangelisch-lutherische Pauluskirche in Bremerhaven, die Evangelisch-lutherische Martin-Luther-Kirche in Emden, die Evangelisch-lutherische Markus-Kirche in Hannover und die Evangelisch-lutherische St. Jakobi-Kirche in Hildesheim. Außerdem wurden 2013 zwölf andere Kirchen aus unterschiedlichen Regionen Niedersachsens für ihre qualifizierte Kulturarbeit einmalig mit je 7.500 Euro gefördert. Weitere Förderungen kommen 2015 dazu.

„Wir freuen uns sehr, diese Kirchen für ihre herausragende Arbeit auszeichnen zu können. Ihnen ist die professionelle und engagierte Zusammenarbeit mit nichtkirchlichen Einrichtungen gemeinsam. Schon die Kirchen, die in 2013 gefördert wurden, haben gezeigt, welch großes Potential in den Kirchengemeinden für die Begegnung mit Kunst und Kultur steckt. Mit diesen Pfunden kann nun weiter gewuchert werden, um sich in gesellschaftlich-kulturelle Prozesse einzubringen“, so Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung.

Oberlandeskirchenrat Prof. Dr. Klaus Grünwaldt und Dr. Julia Helmke, die Beauftragte für Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste, erläutern:

„Als Kirche sind wir nicht nur Auftraggeber, sondern Gastgeberin für zeitgenössische Kunst. D.h. wir bieten bildlich gesprochen einen Rahmen und sind gespannt, welche „Bilder“ Künstlerinnen und Künstler entwerfen, die uns neue Räume erschließen, in denen wir über "Gott und die Welt" im Gespräch bleiben. Der Kulturkirchenfonds bietet die besten Chancen, dass sich Kulturarbeit in der Fläche der Landeskirche und so vielgestaltig wie möglich weiter verstetigt.“

Weitere Informationen:

Internet: www.kultur-kirche.de
Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert den Dialog von Kirche und Theologie mit Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Kunst und Politik. Sie wurde 1989 gegründet und gehört zu den fünf Prozent der größten fördernden Stiftungen in Deutschland. Informationen zur Hanns-Lilje-Stiftung unter www.lilje-stiftung.de

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung, Tel.: 0511 / 1241-165, Mobil: 0152  0902 5869, dahling-sander@lilje-stiftung.de
Dr. Julia Helmke, Beauftragte für Kunst und Kultur, Haus kirchlicher Dienste, Tel. 0511 / 1241-431, helmke@kirchliche-dienste.de


Hannover, 5. Dezember 2014

Pressestelle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Stefanie Arnheim, Stellvertretende Pressesprecherin
Rote Reihe 6, 30169 Hannover
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