Erfahrungen aus 25 Jahren Tschernobyl-Hilfe veröffentlicht / Über 100 Ehrenamtliche beteiligen sich an Internet-Zeitleiste

Pressemitteilung 01. September 2014

Die Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers präsentiert ihre Arbeit jetzt im Internet.

Unter der Adresse http://erlebnisse.tschernobyl-hilfe.org ist eine interaktive Zeitleiste entstanden. Dort haben über 100 Ehrenamtliche Erlebnisse, Fotos und Berichte aus 25 Jahren Tschernobyl-Hilfe veröffentlicht. Anlass der Präsentation ist das bevorstehende 25. Jubiläum der landeskirchlichen Erholungsaktion für Tschernobyl-Kinder im Mai 2015.

Seit Anfang dieses Jahres waren Unterstützer der Arbeitsgemeinschaft aufgerufen, eigene Erfahrungen mit der Tschernobyl-Hilfe, Geschichten und Fotos einzureichen. Dieses Material ist nun chronologisch geordnet in der Online-Zeitleiste zu sehen. „Ein lebendiges Stück Zeitgeschichte ist entstanden“, sagt Medienvikar Sebastian Müller, der für die Zeitleiste verantwortlich ist. „Neben Gastfamilien, die uns von Erfahrungen mit ihren Ferienkindern berichten, sind in der Zeitleiste auch Reiseberichte von Menschen zu lesen, die die Katastrophenregion etwa als Hilfskonvoifahrerbesucht haben.“ Außerdem gibt es Hintergrundinformationen über die Tschernobyl-Katastrophe und ihre Folgen. Interessierte können weiterhin Erfahrungsberichte einsenden.

Die Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ermöglichte seit Mai 1991 über 25.000 Kindern aus der radioaktiv stark verstrahlten Tschernobyl-Region Erholungsurlaube in Niedersachsen. Auch die Versorgung der Region mit medizinischen Hilfsgütern ist Teil der Arbeit.

Die diesjährige Ferienaktion ging am 27. August 2014 zu Ende. Insgesamt 652 Kinder und Begleitpersonen sowie fünf Ärzte waren auf Einladung der Landeskirche zu Gast. 19 Kirchenkreise in ganz Niedersachsen waren an der Ferienaktion beteiligt.

„Wir sind mit der diesjährigen Ferienaktion sehr zufrieden“, sagt Lars-Torsten Nolte aus der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ in Hannover. „Beim Abschied der Kinder am Flughafen erhielten wir viele positive Rückmeldungen von den Kindern und ihren Gasteltern.“

Hinweis an die Redaktionen

Die Vermittlung von Kontakten zu Aktionsteilnehmenden aus Ihrer Region ist möglich.

Weitere Informationen:

Internet:
http://erlebnisse.tschernobyl-hilfe.org
www.Tschernobyl-Hilfe.org

Kontakt:

Ansprechpartner für weitere Text- und Bildbeiträge / Vermittlung von Kontakten:
Sebastian Müller
Medienvikar der Pressestelle der
Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Rote Reihe 6
30169 Hannover
Tel.: 0511/1241-171
medienvikar@evlka.de

Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“
in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Ansprechpartner: Lars-Torsten Nolte

Haus kirchlicher Dienste
Archivstraße 3
30169 Hannover
Tel. 0511 / 1241-975
nolte@kirchliche-dienste.de

Hannover, 3. September 2014

Pressestelle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Medienvikar Sebastian Müller
Rote Reihe 6, 30169 Hannover
Tel.: 0511 / 1241-399
E-Mail: pressestelle@evlka.de; www.Landeskirche-Hannovers.de