3. Vollversammlung der Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ (IKDR) in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers am 14. Februar 2014

Pressemitteilung 04. Februar 2014

Am Freitag, dem 14. Februar 2014 findet die 3. Vollversammlung der Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ (IKDR) zum Thema „Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus – der Wunsiedler Weg“ statt. Die Vollversammlung tagt auf Einladung des Sprecher-/ Sprecherinnenrates der IKDR öffentlich von 14.30 bis 18 Uhr im Haus kirchlicher Dienste in Hannover.

Als Referent ist Karl-Willi Beck, Bürgermeister von Wunsiedel, zu Gast. In Wunsiedel lag bis 2011 das Grab von Rudolf Heß. Die Kreisstadt wurde zu einer „Pilgerstätte“ für Neonazis aus ganz Europa. Unter dem Motto „Wunsiedel ist bunt nicht braun“ entwickelte sich eine Bürgerinitiative, die gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Toleranz eintritt. Sie wurde 2005 von den damaligen Bundesministern Otto Schily und Brigitte Zypries für ihr ziviles Engagement ausgezeichnet. Eine ähnliche Situation wie in Wunsiedel sei im niedersächsischen Bad Nenndorf gegeben, so die Veranstalter. Sie erwarten von Becks Vortrag und der anschließenden Diskussion Impulse für die Arbeit der IKDR in der Landeskirche.

Ab 16.30 Uhr berät die IKDR den Bericht ihres Sprecher-/ Sprecherinnenrates. Da dessen Amtszeit zu Ende geht, sind Neuwahlen erforderlich. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der IKDR.


Weitere Informationen:

Die Veranstaltung findet am 14. Februar 2014 von 14.30 bis 18 Uhr im Haus kirchlicher Dienste, Archivstr.3, 30169 Hannover statt.

Ab 14 Uhr stehen der Referent Karl-Willi Beck, Bürgermeister von Wunsiedel, Pastor Jürgen Schnare, Weltanschauungsbeauftragter der Landeskirche, und Oberlandeskirchenrat Rainer Kiefer, Landeskirchenamt, für Interviews zur Verfügung.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Internetseite: www.ikdr-hannover.de

Kontakt: Jürgen Schnare, Pastor
Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers
Haus kirchlicher Dienste
Beauftragter für Weltanschauungsfragen
Postfach 265, 30002 Hannover
Fon: (0511) 1241-140
Fax: (0511) 1241-941
Mobil: (0170) 4893347
E-Mail: schnare@kirchliche-dienste.de


Beschluss der IX. Tagung der 24. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers vom 22. November 2011: „Für Christinnen und Christen ist der Protest gegen Rechtsextremismus – gegen rassistische, antisemitische und antidemokratische Einstellungen – eine unabweisbare Verpflichtung. Sie ergibt sich aus der Überzeugung, dass alle Menschen Gottes geliebte Kinder sind. Christinnen und Christen setzen sich daher für Demokratie und Menschenwürde ein. Die Landessynode der hannoverschen Landeskirche ermutigt alle Bürger unseres Landes, sich friedlich, aber mit Nachdruck gegen menschenfeindliche und rechtsextreme Ideologien und Aktivitäten zu wenden.“


Hannover, 5.2.14

Pressestelle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Stefanie Arnheim, Stellvertretende Pressesprecherin
Rote Reihe 6, 30169 Hannover
Tel.: 0511 / 1241-454, Mobil: 01520 / 9240964
E-Mail: Stefanie.Arnheim@evlka.de; www.Landeskirche-Hannovers.de