Kirchensenat gibt Berufungen in die Landessynode bekannt

Pressemitteilung 14. Januar 2014

Der Kirchensenat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers hat in seiner Sitzung am 14. Januar 2014 neun Personen in die 25. Landessynode berufen:

Dr. Fritz Hasselhorn (60, Sulingen), Oberstudienrat am Gymnasium Sulingen

Ewa Klamt (63, Gifhorn), Fremdsprachendozentin, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments

Dr. Katja Lembke (48, Hildesheim), Ägyptologin und Direktorin des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover

Jens Rannenberg (50, Gifhorn), Dipl.-Ingenieur, Kaufm. Vorstand der Dachstiftung Diakonie (Diakonische Heime in Kästorf e.V. und Stephansstift)

Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann (55, Hannover), Musikwissenschaftlerin, Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien

Stefan Schostok (49, Hannover), Dipl.-Sozialpädagoge, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover

Dr. Christian Sürie (52, Rössing/Nordstemmen), Landwirt und Leiter des Lehr- und Forschungsgutes Ruthe-Sarstedt

Jörn Surborg (48, Wolfsburg), Studienrat am Gymnasium Andreanum in Hildesheim

Gerhard Tödter (63, Deutsch Evern), Dipl.-Ingenieur, Personalreferent i.R.

Die 25. Landessynode setzt sich aus 63 gewählten und zehn berufenen Mitgliedern zusammen. Weitere Mitglieder sind der Abt zu Loccum, Landesbischof i.R. D. Horst Hirschler, und Prof. Dr. Florian Wilk als Vertreter der Lehrstuhlinhaber der theologischen Fakultät an der Universität Göttingen. Der Kirchensenat wird bis zur Konstituierung der Landessynode am 20. Februar eine weitere Person berufen.

Die Amtszeit der 25. Landessynode beginnt am 1. Januar 2014 und dauert sechs Jahre. Die Landessynode konstituiert sich in ihrer Tagung vom 20. bis 22. Februar 2014 im Großen Schwesternsaal der Henriettenstiftung in Hannover, dem traditionellen Sitzungsort der hannoverschen Landessynode. Zuvor findet um 14 Uhr ein Eröffnungsgottesdienst mit Landesbischof Ralf Meister in der Marktkirche Hannover statt, in dem die Synodalen ein Gelöbnis ablegen.

Die Landessynode ist als Kirchenparlament eines der sechs kirchenleitenden Organe, zu denen daneben der Landesbischof, der Bischofsrat, der Kirchensenat, der Landessynodalausschuss und das Landeskirchenamt gehören.

Die Landessynode repräsentiert durch unterschiedliche Glaubenstraditionen, Berufe, Milieus und Generationen die Vielfalt der Kirchengemeinden in der hannoverschen Landeskirche. Sie beschließt sämtliche Kirchengesetze, ist für den landeskirchlichen Haushalt verantwortlich und wählt den Landesbischof bzw. die Landesbischöfin. Ihre Mitglieder beraten während der Tagungen relevante Themen des kirchlichen und öffentlichen Lebens. Dazu gehören theologische Fragen genauso wie der Umgang mit Kernenergie, Gentechnik, Migrationsfragen oder Herausforderungen des interkulturellen und interreligiösen Dialogs.

 

Hannover, 15.01.2014

Pressestelle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
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