Nachruf zum Tod des ehemaligen Synodenpräsidenten Dr. Eckart Krömer

Pressemitteilung 15. September 2013

Der langjährige Präsident der Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Dr. Eckart Krömer, ist am 13. September 2013 gestorben.

Krömer stand der Landessynode, dem verfassungs- und gesetzgebenden Leitungsorgan der Landeskirche, ehrenamtlich von 1974 bis 1992 vor. Insgesamt gehörte er in vier Legislaturperioden – von 1971 bis 1995 – der Landessynode an. Von 1972 bis 1976 war er Vorsitzender des Kirchenkreistages Emden und von 1971 bis 1987 Mitglied der Synode der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen.

Der am 13. April 1925 in Plauen im Vogtland geborene Jurist und Volkswirt arbeitete von 1967 bis 1990 als Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Emden. Er war Träger des Bundesverdienstkreuzes und des niedersächsischen Verdienstordens. Von 1990 bis 1998 war Krömer Vorsitzender der Diätenkommission des Landes Niedersachsen. Krömer war Mitglied im Landesschulbeirat und im Beirat des Landesinstituts für Lehrerfortbildung.

Der amtierende Synodenpräsident Jürgen Schneider würdigt das Wirken Krömers: „Wenn ich an Dr. Eckart Krömer und seine Zeit als Präsident der Landessynode von 1974 bis 1992 denke, bleibt eine beeindruckende Persönlichkeit in Erinnerung, die auf eine besondere Weise die Landessynode und ihre Tagungen geprägt hat. Ein Synodenpräsident, der mit Bibelworten aus dem Weisheitsbuch Jesus Sirach moderiert hat und mit seiner Meinung und Haltung zu Fragen des kirchlichen Lebens deutlich erkennbar geblieben ist, bleibt für mich Vorbild. Ihm gebührt ein ehrendes Angedenken: "Wohl dem, der den Herrn fürchtet" (Jesus Sirach 34,17).“

 

Hannover, 16. September 2013

Pressestelle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
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