Landesbischof Meister besucht Evangelisch-Lutherische Kirche Ural, Sibirien und Ferner Osten

Pressemitteilung 16. April 2013

Landesbischof Ralf Meister ist vom 20. bis 23. April in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Ural, Sibirien und Ferner Osten (ELKUSFO) zu Gast. Die hannoversche Landeskirche ist die deutsche Partnerkirche der ELKUSFO, die 1992 gegründet wurde. Otto Schaude ist seit 2010 Bischof mit Sitz in Omsk (Sibirien).

Meister besucht das Christuskirchenzentrum in Omsk, das 1994 vom damaligen Landesbischof Horst Hirschler eingeweiht wurde. Er führt Gespräche mit der Kirchenleitung und der Pastorenkonferenz, predigt und wirkt in mehreren Gottesdiensten mit.

Nach einer Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Omsk nach Jekaterinburg spricht er mit der Kirchenleitung über die Herausforderungen der lutherischen Kirche in Russland in der Minderheitensituation. Die ELKUSFO hat russlanddeutsche Wurzeln und öffnet sich zunehmend für die russischsprachige Gesellschaft.

Die ELKUSFO nennt sich die "flächenmäßig größte Kirche der Welt". Zu ihr gehören 156 Gemeinden und gemeindliche Gruppen. Sie werden von neun Pastorinnen und Pastoren sowie 104 Predigerinnen und Predigern betreut.

Im Auftrag der hannoverschen Landeskirche engagiert sich das ELM in der Partnerkirche und entsendet Pastorinnen und Pastoren in die Gemeinden. Mit den Kirchenkreisen Emden-Leer und Bleckede gibt es eine Jugend- bzw. Kirchenkreispartnerschaft.

Meister sagt, "ich bin gespannt, wie diese Kirche durch ihre kulturellen Bedingungen und ihre Größe in der Fläche geprägt ist. Wie funktioniert Gemeinschaft, wenn man erst mehrere hundert Kilometer weit fahren muss, um die Kirche zu erreichen?"

Hannover, 17. April 2013
Dr. Johannes Neukirch, Pressesprecher
Pressestelle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers