Pressegespräch zur Vollversammlung der Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ 22. Februar, 13.45 Uhr

Pressemitteilung 13. Februar 2013

„Viel geredet – wenig getan!? Konsequenzen der Aufdeckung der NSU Morde für Kirche und Gesellschaft“ ist das Thema der zweiten Vollversammlung der Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ (IKDR).

Die Initiative hat zu diesem Thema Maren Brandenburger (Hannover), Pressesprecherin des Verfassungsschutzes Niedersachsen und Yavus Narin (München), Rechtsanwalt der Angehörigen von Theodoros Bouldgarides, einem Mordopfer der NSU-Terrorgruppe, eingeladen.

Einladung zum Pressegespräch am 22. Februar, 13.45 Uhr im Haus kirchlicher Dienste (Archivstr. 3, Hannover) der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Ihre Gesprächspartnerin und Gesprächspartner sind:
Maren Brandenburger
Yavus Narin
Klaus J. Burckhardt, Arbeitsfeld Friedensarbeit
Jürgen Schnare, Arbeitsfeld Weltanschauungsfragen

Um 14.30 Uhr beginnt die Vollversammlung, um 14.50 Uhr sind die beiden Impulsvorträge von Brandenburger und Narin. Um 16 Uhr beginnt der nichtöffentliche Teil der Vollversammlung, an dem Vertreterinnen und Vertreter der Medien teilnehmen können. Darin werden Praxisangebote vorgestellt, u.a. „Anti-Bias“-Trainings, Qualifizierung von Fachkräften für Opferberatung, Umgang mit „Hate Mail / Hate Crime“, Filmprojekt Bad Nenndorf, Aktionstage „Gib dem Hass keine Chance“, „Schritte gegen Tritte“.

Neben Ständen von Mitgliedsverbänden und Aktionsgruppen der IKDR wird auch die Ausstellung „Sie haben das Recht, ‚Rechts‘ zu verweigern“, ein preisgekröntes Projekt von CONTRA e.V. Vechta und BBS Vechta, vorgestellt.

Weitere Informationen: www.ikdr-hannover.de

Ansprechpartner:
Pastor Klaus J. Burckhardt, Arbeitsfeld Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste, Telefon: 0511 1241-560
E-Mail: burckhardt@kirchliche-dienste.de
www.ikdr-hannover.de

Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Hannover, 14.2.2013
Pastor Dr. Johannes Neukirch, Pressesprecher der Landeskirche
Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Tel.: 0511 / 1241-799 - Mobil: 0172 / 4159584
E-Mail: Johannes.Neukirch@evlka.de, www.Landeskirche-Hannover.de