„Mose“ bekommt ein Grabmal

Pressemitteilung 10. Juli 2008

Das Grab des im Januar vor dem „Babykörbchen“ tot aufgefundenen Säuglings „Mose“ bekommt am Dienstag, 15. Juli, ein Grabmal. Der Steinbildhauer Uwe Spiekermann spendete den Stein, der die Erinnerung an das Baby Mose und sein Schicksal wach halten soll.

Nach Angaben Spiekermanns ist das Grabmal an die biblische Mose-Geschichte angelehnt. Darin setzt die Mutter des Mose ihr Kind in einem kleinen Boot aus, damit es die Tochter des Pharaos finden konnte. Diese adoptierte Mose und zog ihn auf. Darauf bezogen stellt Spiekermanns Werk ein grün-schwarzes Boot aus Diabas auf einer Sandsteinplatte dar.

Herzliche Einladung:
Am 15. Juli um 11:30 Uhr wird Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann das Grabmal im Beisein von Uwe Spiekermann öffentlich vorstellen.

Ort: Stöckener Stadtfriedhof, Abteilung 14

Der tote Neugeborene war am 2. Januar in einer Stofftasche und in ein Handtuch gehüllt auf dem Betonboden in unmittelbarer Nähe des "Babykörbchens" am Friederikenstift gefunden worden. Landesbischöfin Käßmann gab dem Kind den biblischen Namen "Mose". Im Januar wurde Mose nach der Trauerfeier auf dem Stöckener Friedhof in Hannover beerdigt. Dort befindet sich ein Gräberfeld für totgeborene Kinder.

Weitere Infos zum Netzwerk Mirjam:
www.netzwerk-mirjam.de

Weitere Infos zu Uwe Spiekermann:
www.kh-spiekermann.de


Hannover, 10.7.2008
Pressestelle der Landeskirche
Dr. Johannes Neukirch