„Das Leben riskieren- Dietrich Bonhoeffer als Vorbild?“

Pressemitteilung 11. Oktober 2006

Ein Tag für Schülerinnen und Schüler im HCC

Gut 2500 Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen haben sich für das Bonhoeffer Forum am Donnerstag, 12. Oktober 2006 im Hannover Congress Center angemeldet.

Die Landeskirche hat Schüler und Lehrkräfte eingeladen, an diesem Tag die Person Dietrich Bonhoeffer und damit ein Stück deutscher Zeitgeschichte kennen zu lernen.
In einer Bibelarbeit, einer Theatercollage, workshops und einer Podiumsdiskussion geht es aber auch um die Frage, ob Bonhoeffer mit seinem Denken und Handeln zum Vorbild für Menschen heute werden kann, z.B. in der Frage der Gewährung von Asyl, der wirtschaftlichen Globalisierung oder der zumeist rechtsradikal motivierten Gewalt unter Jugendlichen.
Ist Dietrich Bonhoeffer mit seinem Mut, die Wahrheit zu sagen, auch wenn es gefährlich wird, mit seinem Glauben, der keinen Unterschied machte zwischen einer Jüdin und einem Christen, heute noch aktuell für Jugendliche?

„Bin ich so fromm?“ lautet das Thema der Bibelarbeit, mit der Bischof Axel Noack aus Magdeburg das Forum um 10.15 Uhr eröffnet.

Um 11.15 Uhr folgt eine Collage aus Spiel, Bildern und Texten zur Person Bonhoeffer, gesprochen und gespielt von Schauspielerinnen und Schauspielern unter der Überschrift: „Bin ich so radikal?“

In insgesamt 14 workshops, die von 35 Fachleuten geleitet werden, können die Schülerinnen und Schüler sich mit unterschiedlichen Aspekten von Bonhoeffers Denken auseinandersetzen und seine Aktualität für heutiges Handeln diskutieren.
Während des ganzen Tages stellen an diversen Ständen in der Niedersachsenhalle verschiedene kirchliche und diakonische Arbeitsbereiche ihre Projekte vor, wie z.B. das Netzwerk Mirjam, Fanprojekt Hannover 96, Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes.

Um 14.30 Uhr beginnt eine Podiumsdiskussion unter der Überschrift: „Bin ich so engagiert?“
Teilnehmer sind u.a. Joachim Gauck, Stephan Weil, Arend de Vries. Es moderiert Michael B. Berger.

Hannover, 11.10.2006
Pressestelle der Landeskirche