Landesbischöfin ruft Gemeinden zum Gebet für Libanon und Israel auf

Pressemitteilung 02. August 2006

In einem Brief an alle Kirchengemeinden in der Landeskirche bittet Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann am kommenden Sonntag in den Gottesdiensten, die leidenden Menschen in Israel und im Libanon in die Fürbitte aufzunehmen.

„Was mit der Entführung zweier israelischer Soldaten begann, hat sich binnen kurzer Zeit zu einem kriegerischen Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel entwickelt, in dem Hunderte von Menschen, viele von ihnen Zivilisten, inzwischen ihr Leben verloren haben. Die Bemühungen Israels um Frieden mit seinen Nachbarn, der Aufbau eines demokratischen Libanons, aber auch die Hoffnung auf einen unabhängigen palästinensischen Staat haben einen schweren Rückschlag erlitten.“

Die Landesbischöfin schließt sich den Forderungen nach einer sofortigen Waffenruhe an, weil nur so die diplomatischen Bemühungen um ein Ende der Gewalt eine Chance bekämen.

„Wir bitten alle Beteiligten eindringlich, der Menschlichkeit Vorrang zu geben und alles zu tun, um ohne Waffen Lösungen zu finden. Wir denken an alle, die sich im Rahmen ihrer Kräfte für ein Ende der Kämpfe einsetzen.“

Ausdrücklich weist Dr. Käßmann auf die Möglichkeit zur Spende hin. Die Landeskirche hat der Diakonie Katastrophenhilfe 30.000 Euro für die Soforthilfe im Nahen Osten zur Verfügung gestellt.


Hannover, 2.8.2006
Pressestelle der Landeskirche

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/naher-osten