Arbeits- und Dienstrechtliche Kommission der Konföderation:

Pressemitteilung 15. April 2005

Arbeitgebervertreter betroffen über Gesprächsverweigerung

Mit Bedauern haben die Arbeitgebervertreter in der Arbeits- und Dienstrechtlichen Kommission der Konföderation (ADK) zur Kenntnis genommen, dass die Mitarbeiterseite in der gestrigen ADK-Sitzung die Verhandlung verlassen hat. Die Vertreter der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hatten von vornherein das Gespräch über reduzierte Vergütungen in Diakonie- und Sozialstationen verweigert.

"Wir sind betroffen, dass die Mitarbeiterseite nicht bereit war, sich näher mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Diakonie- und Sozialstationen auseinander zusetzen. Die prekäre Situation in Kirche und Diakonie ist beiden Seiten bekannt; deshalb muss es möglich sein, sich an einen Tisch zu setzen und die Lage zu erörtern", so Oberlandeskirchenrat Dr. Robert Fischer vom Landeskirchenamt Wolfenbüttel.

Die Arbeits- und Dienstrechtliche Kommission der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen ist das paritätisch besetzte Verhandlungs- und Entscheidungsgremium für die Arbeitsbedingungen von ca. 40 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kirchen Braunschweig, Oldenburg und Hannover.