Sozialwissenschaftliches Institut der EKD wird in Hannover eröffnet

Pressemitteilung 04. Januar 2005

Am 1.Oktober 2004 sind das „Sozialwissenschaftliche Institut“ der EKD (SWI) und das „Pastoralsoziologische Institut der Evangelischen Fachhochschule in Hannover“ (PSI) am Standort des PSI zum Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD (SI) zusammengelegt worden.

Am 12. Januar 2005 um 10.30 Uhr (Kirche des Stephansstiftes, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover) wird das neue EKD-Institut mit einem Gottesdienst sowie anschließendem Empfang von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und dem Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Dr. Wolfgang Huber eröffnet.
Mit ihrer Zusammenlegung in Hannover werden zwei renommierte Einrichtungen zusammengefasst, die sozialwissenschaftliche Dienstleistungen für die Evangelische Kirche erbracht haben. Das SWI – das auf eine 35jährige Tätigkeit zurückblicken kann - hat sich durch eine Reihe von Veröffentlichungen im Bereich Sozial-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik einen Namen gemacht. Das PSI ist ein soziologisches Forschungsinstitut der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Das Institut ist vor allem durch eine große Zahl von empirischen Arbeiten zu Bereichen kirchlichen Lebens und kirchlichen Handelns bekannt geworden.
Im neuen SI werden in Zukunft sozialethische und pastoralsoziologische Fragestellungen im Auftrag der EKD und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers bearbeitet. Das Institut wird von einem fünfköpfigen Vorstand geleitet, dessen Vorsitzender der Vizepräsident der EKD, Dr. Hermann Barth ist. Sein Stellvertreter ist der Vizepräsident des Landeskirchenamtes Hannover, Martin Schindehütte. Weiter gehören dem Vorstand Superintendent Dr. Detlef Klahr aus Burgdorf sowie Oberkirchenrat Dr. Jens Kreuter als zuständiger Referent in der EKD an. Darüber hinaus vertritt Professor Dr. Hans-Richard Reuter aus Münster die Sozialethik im Vorstand.
Das Team des Instituts besteht ab 1. Januar 2005 aus den folgenden Personen: Professor Dr. Ingrid Lukatis, Sozialwissenschaftlerin; Professor Dr. Wolfgang Lukatis, Sozialwissenschaftler; Dr. Heinrich Grosse, Theologe; Dr. Jürgen Rinderspacher, Sozialwissenschaftler; Dr. Harry Jablonowski, Sozialwissenschaftler; Petra-Angela Ahrens, Soziologin; Matthias Zeeb, Volkswirt; Wiebke von Nathusius, Mitarbeiterin; Inge Messmer-Klingen, Mitarbeiterin sowie Professor Dr. Gerhard Wegner, Gründungsdirektor und Theologe.
Die Aufgaben des Instituts liegen auf den beiden Ebenen Sozialethik mit dem besonderen Schwerpunkt im Bereich Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik sowie Pastoralsoziologie im Hinblick auf Beiträge zur Erforschung der Handlungsfelder der Kirche, ihrer kommunikativen Reichweite und Organisationsent-wicklung der Kirche. Gleichzeitig wird das Institut beratend und begutachtend für die EKD und die Landeskirchen tätig.