Evangelische Kirche im Internet

Pressemitteilung 06. Januar 2004

Sperrfrist: 8. 1. 2004, 11.00 Uhr

Kirchliches Leben im Netz:
Das KONDEK-Netz macht die Arbeit leichter

Der Pastor findet Anregungen für die Gruppenarbeit im Konfirmandenunterricht, die Diakonin managt den PC-Jugend-Treff, der Organist lädt sich Noten herunter, die Sekretärin im Pfarramt verschickt Einladungen per E-Mail. In der evangelischen Kirche ist die Nutzung des Internets Alltag geworden.
Viele Kirchengemeinden präsentieren sich auf eigenen Home-Pages. Für Kirchenkreise, Sprengel und kirchliche Einrichtungen ist der Internetauftritt heute ein selbstverständlicher Teil der kirchlichen Arbeit (www.landeskirche-hannover.de).
Dazu kommen Anwendungen für Finanzen, Gebäudeverwaltung, Personal und Mitglieder, die heute auf elektronischem Wege abgewickelt werden.

Um alle diese Nutzungsformen sicher und schnell zu gewährleisten, wurde mit KONDEK (Kooperatives Netzwerk der Evangelischen Kirche) ein eigenes Kirchennetz entwickelt (www.kondek.de). Dieses virtuelle private Netz – kurz: vpn - ermöglicht sowohl den Zugriff auf das weltweite Internet als auch auf geschützte interne Anwendungen. Denn KONDEK Netzanschlüsse sind durch ein zentrales Sicherheitssystem vor unbefugtem Zugriff und Virenattacken geschützt.

Wir möchten Ihnen die kirchliche Arbeit im Netz mit KONDEK im Rahmen eines Pressegespräches vorstellen.
Es findet statt am

Donnerstag, 8. Januar 2004 um 11.00 Uhr
im Landeskirchenamt Hannover, Rote Reihe 6, Raum 130

Ihre Gesprächspartner sind:
Dr. Christian Hartmann, Leiter KONDEK
Peter Lehmann, Projektleiter
Heinz Behrends, Superintendent des Kirchenkreises Leine-Solling, Northeim
Siegward Renneberg, Leiter Kirchenkreisamt Göttingen
Rainer Schöning, T-Com

KONDEK bietet ab Januar 2004 neue Leistungen und Zugänge an. Künftig können die KONDEK-Anwender nahezu flächendeckend schnelle DSL-Zugänge nutzen, sich durch SPAM-Filter vor Werbemails schützen und weltweit über Webmail auf ihre Postkörbe zugreifen. Während das neue Mailsystem in Kooperation mit dem Kieler Softwarehaus Netuse entwickelt wurde, konnten die KONDEK DSL Zugänge durch die neue Kooperation mit der T-COM realisiert werden.
Diese Neuerungen kommen zunächst den über 5000 KONDEK Nutzern in ganz Deutschland zugute. Als zentrales landeskirchliches Netz wird KONDEK derzeit von den evangelischen Landeskirchen in Hannover, in der Kirchenprovinz Sachsen, in Thüringen, in der Pfalz und im Rheinland genutzt. Dazu kommen zahlreiche kirchliche und diakonische Einrichtungen von der Nordsee bis zum Bodensee. KONDEK ist damit einer der größte Netzanbieter für Kirche und Diakonie in Deutschland.
“Der neue Partner T-COM bietet gegenüber Mitbewerbern den Vorteil einer größtmöglichen DSL-Abdeckung. So kann KONDEK den Nutzern in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen eine schnelle und kostengünstige Einwahlmöglichkeit in Intranet und Internet bieten”, so Dr. Christian Hartmann, Leiter KONDEK. Gebündelt werden die Datenflüsse im KONDEK Kernnetz - dem sogenannten Backbone Netz. Dieses wird im wesentlichen auf Basis der Atm Plattform der T-COM realisiert. Die Partnerschaft zwischen T-COM und KONDEK ist zunächst auf 3 Jahre festgelegt.