Die Renten der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sicher.

Pressemitteilung 04. September 2002

Die Pressemitteilung von ver.di, die mehrere Tageszeitungen heute referieren, ist falsch und überzogen. Im einzelnen gilt:

1. Die Renten aus der Zusatzversorgungkasse der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers sind gegenwärtig und zukünftig gesichert. Dies wird neben einer hohen Kapitaldeckung auch durch die Gewährsträgerhaftung der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers sichergestellt.

2. Die Zusatzversorgungskasse hat einen Teil ihrer Versorgungsverpflichtungen bei einem Rückversicherer in Deckung gegeben. Der Rückversicherer hat einen Teil des daraus resultierenden Vermögens - wie andere Versicherungen z.B. die Allianz oder Münchener Rück auch - in Investmentfonds angelegt. Hierdurch erhielt die Zusatzversorgungskasse einen vergleichsweise hohen Zins, der jedes Jahr einen Mehrertrag für die Deckungsrückstellung erbrachte.

3. Denkbar ist, dass der Rückversicherer so wie alle Unternehmen der Versicherungsbranche in den Investmentfonds zum Jahresende 2002 Wertberichtigungen hinnehmen muss. Grund dafür sind die deutlichen Kurseinbrüche an den Finanzmärkten.

4. Mögliche Wertberichtigungen des Rückversicherers werden auch die Deckungsrückstellungen der Zusatzversorgungskasse temporär berühren. (Nach gegenwärtiger Prognose etwa in Höhe des Mehrertrages der letzten 4 Jahre.) Dadurch werden jedoch die laufenden und zukünftigen Rentenzahlungen der Zusatzversorgungskasse nicht berührt.


(Landeskirchenamt , Vizepräsident Dr. Grüneklee)