Auf Wiedersehen im nächsten Jahr! Tschernobyl-Ferienaktion 2001 der Landeskirche endet am 12. September 2001

Pressemitteilung 05. September 2001

Für 160 weißrussische Kinder und ihre Begleiter ist die Zeit gekommen, Abschied von ihren deutschen Gasteltern zu nehmen. Mit dem Rückflug dieser Kinder nach Gomel endet am kommenden Mittwoch, dem 12. September 2001, die diesjährige Ferienaktion der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für Tschernobyl-Kinder.

In der Zeit vom 22. Mai bis zum 12. September 2001 waren aus dem von der Tschernobyl-Katastrophe besonders betroffenen weißrussischen Gebiet Gomel 952 Kinder, 85 Mütter mit Kleinkindern und 68 Dolmetscherinnen für jeweils vier Wochen bei ca. 600 Familien in Kirchengemeinden der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zu Gast.

Durch die vergleichsweise gesunden hiesigen Lebensverhältnisse konnte das Immunsystem und der Allgemeinzustand der weißrussischen Kinder merklich verbessert werden. Daneben hat die Aktion auch wieder dazu beigetragen, bestehende Kontakte zwischen weißrussischen und deutschen Familien zu erneuern und zu entwickeln und neue Verbindungen zu stiften.

Die aktuellen Anfragen hiesiger Familien, wie sie im nächsten Jahr weißrussische Gastkinder aufnehmen können, zeigen, dass die Ferienaktion und unsere medizinische Hilfe für die Tschernobyl-Kinder weitergehen werden. Angesichts der anhaltenden gravierenden Folgen der Reaktorkatastrophe ist unsere Hilfe weiterhin dringend erforderlich.

Anlässlich des offiziellen Endes der landeskirchlichen Ferienaktion werden die Kinder durch Pastor Rainer Müller-Brandes, Landeskirchenamt Hannover, und einen Vertreter der Botschaft der Republik Belarus in Deutschland verabschiedet. Gleichzeitig soll allen an dieser Hilfsaktion beteiligten Dank gesagt werden, besonders den Gasteltern, ohne die es keine Ferienaktion geben würde, und der Flughafen Hannover GmbH, die die landeskirchliche Tschernobylhilfe seit Jahren großzügig unterstützt.

Wir laden ein zu einem Presse- und Fototermin
am Mittwoch, dem 12. September 2001, um 11.30 Uhr auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen (Abflugebene, Terminal A, unter der Anzeigentafel).

Nach der Verabschiedung der Kinder stehen alle Beteiligten für ein Gespräch zur Verfügung.
Bitte melden Sie sich vorher unbedingt bei der Pressestelle der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH telefonisch unter der Nummer 05 11 / 9 77 – 17 34 an.
Gabriele Arndt-Sandrock
- Pressesprecherin -