Leidenschaft für die Kirche: Landesbischof Gerhard Ulrich bleibt leitender Geistlicher der VELKD

Nachricht 10. November 2017

Hannover/Bonn. Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands, Landesbischof Gerhard Ulrich (Schwerin) ist von der Generalsynode in seinem Amt bestätigt worden. Der Präsident der Generalsynode, Prof. Dr. Wilfried Hartmann, teilte das einstimmige Wahlergebnis mit und überbrachte die Glückwünsche der Synode.

Ulrich, der Ende März 2019 als Landesbischof in den Ruhestand tritt und deshalb nicht mehr für eine vollständige Wahlperiode zur Verfügung steht, nahm die Wahl an und dankte für das Vertrauen der Synodalen. „Ich freue mich, dass ich weiterhin Ihr Leitender Bischof sein darf und bin das mit Vergnügen“, sagte er. „Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren viel auf den Weg gebracht. Geprägt von dem, was uns gemeinsam trägt: die Leidenschaft für das Wort und die Leidenschaft für die Kirche, Leidenschaft für die Ökumene und die Überzeugung, dass all das nur im Miteinander gelingen kann“.

Bischöfin Kirsten Fehrs (Hamburg) gratulierte im Namen der Bischofskonferenz. Sie würdigte Ulrich als einen „lutherischen Theologen mit weitem Herzen, der den Menschen zugewandt, mutig und gradlinig“ sei und dabei einen „unerhört entlastenden Humor“ habe. Sie verband ihren Glückwunsch mit einem Dank für das große Engagement des wieder gewählten Leitenden Bischofs.

Der Leitende Bischof ist der erste Geistliche der VELKD. Er hat den Vorsitz in der Kirchenleitung und in der Bischofskonferenz und vertritt die VELKD nach außen. Er ist zugleich Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes. Der Leitende Bischof wird von der Generalsynode aus der Mitte der Bischofskonferenz gewählt. Die Amtszeit beträgt drei Jahr, Wiederwahl ist möglich. Landesbischof Gerhard Ulrich hat das Amt seit 2011 inne.

Pressestelle der VELKD