Neues Göttinger Zentrum erforscht Sterbehilfe und Patientenautonomie

Nachricht 08. Juni 2015

Göttingen (epd). Eine neue Einrichtung an der Universität Göttingen will die Forschung zum Medizin- und Gesundheitsrecht bündeln. Künftige Arbeitsschwerpunkte des Zentrums für Medizinrecht sind etwa das zivil- und strafrechtliche Arztrecht, die Patientenautonomie, Fragen der Sterbehilfe und das Transplantationsrecht, wie die Hochschule am Montag mitteilte.

Das Zentrum ist eine gemeinsame Gründung der Medizinischen, der Juristischen und der Theologischen Fakultät. Angestrebt werde eine enge Kooperation mit der Akademie für Ethik in der Medizin sowie der Informations- und Dokumentationsstelle Ethik in der Medizin, hieß es. Diese beiden Einrichtungen sind ebenfalls in Göttingen ansässig.

Mit einer Tagung am Freitag (12. Juni) stellt sich das Zentrum für Medizinrecht erstmals der Öffentlichkeit vor. Vorträge befassen sich dabei unter anderem mit dem "ärztlichassistierten Suizid" und mit "Biobanken", das sind Sammlungen von Stoffen wie Körperflüssigkeiten und Gewebeproben.

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Veranstaltungshinweis

Die Tagung beginnt am 12. Juni um 13 Uhr im Hörsaal MED 25 der Medizinischen Fakultät, Von-Siebold-Straße 3 in Göttingen.

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