Wahl der neuen Landessynode am 29. September

Nachricht 19. September 2013

Am 29. September 2013 wählen die Mitglieder der Kirchenvorstände und der Kirchenkreistage sowie die Pastorinnen und Pastoren die 25. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Insgesamt sind ca. 13.800 Personen wahlberechtigt.

Der Präsident der Landessynode, Jürgen Schneider, ruft die noch unentschlossenen Wahlberechtigten auf, an der Synodalwahl teilzunehmen: "Die neue Landessynode wird wichtige Entscheidungen für die Zukunft unserer Kirche fällen. Geben Sie den Kandidatinnen und Kandidaten durch eine hohe Wahlbeteiligung Rückenwind! Es ist gut, wenn das höchste Entscheidungsgremium der Landeskirche von möglichst vielen Kirchengliedern getragen wird!"

Für die Wahl zur Landessynode haben sich 130 Kandidatinnen und Kandidaten in insgesamt zehn Wahlkreisen aufstellen lassen. Die Landessynode hat insgesamt 75 Mitglieder, von denen 63 gewählt werden (35 Ehrenamtliche, 18 Ordinierte, 10 beruflich Mitarbeitende). Der Kirchensenat ernennt weitere zehn Synodale. Der Abt zu Loccum und ein Lehrstuhlinhaber bzw. eine Lehrstuhlinhaberin der Theologischen Fakultät in Göttingen sind verfassungsgemäß vertreten.

Die Landessynode ist als Kirchenparlament eines der sechs kirchenleitenden Organe, zu denen außerdem der Landesbischof, der Bischofsrat, der Kirchensenat, der Landessynodalausschuss und das Landeskirchenamt gehören. Sie wird für jeweils sechs Jahre gewählt.

Die Landessynode repräsentiert durch unterschiedliche Glaubenstraditionen, Berufe, Milieus und Generationen die Vielfalt der Kirchengemeinden in der hannoverschen Landeskirche. Sie beschließt sämtliche Kirchengesetze, ist für den landeskirchlichen Haushalt verantwortlich und wählt den Landesbischof bzw. die Landesbischöfin. Ihre Mitglieder beraten während der beiden Tagungen pro Jahr relevante Themen des kirchlichen und öffentlichen Lebens. Dazu gehören theologische Fragen genauso wie der Umgang mit Kernenergie, Gentechnik, Migrationsfragen oder Herausforderungen des interkulturellen und interreligiösen Dialogs.