Früherer Heimvolkshochschulleiter Schneider geht in den Ruhestand

Nachricht 26. August 2012

Hermannsburg/Hannover (epd). Der frühere Leiter der Niedersächsischen Lutherischen Heimvolkshochschule, Jürgen Schneider, geht in den Ruhestand. Der Pädagoge, der auch Präsident der hannoverschen Landessynode ist, leitete bis 2004 insgesamt 14 Jahre lang die Bildungseinrichtung in Hermannsburg bei Celle. Zuletzt war er dort neben freiberuflicher Tätigkeit als Coach und Berater tätig. Der 62-Jährige wird während der jährlichen Herbsttagung der Heimvolkshochschule offiziell verabschiedet, teilte deren jetziger Leiter, Henning Uzar, mit.

Jürgen Schneider ist seit 2005 auch Präsident des Kirchenparlaments der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. 2011 wurde er für eine dritte Periode in das Ehrenamt gewählt. Die Synode ist eines der leitenden Organe der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland. Schneider gehört seit 2002 der Landessynode an. Dort arbeitet er in der eher konservativen Gruppe "Lebendige Volkskirche" mit. Seit 2005 ist er auch Mitglied der Synode der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und seit 2009 deren stellvertretender Präsident.

Schneider studierte Landespflege in Hannover und Erwachsenen-Pädagogik in Esslingen bei Stuttgart. Er arbeitete als Naturschutzplaner in der Schweiz und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Landschaftspflege in Hannover, bevor er die Leitung pädagogischer Einrichtungen in der Kirche übernahm.

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