Maria Furtwängler ermittelt im Landeskirchenamt

Nachricht 26. Oktober 2010

Hannover (epd). Maria Furtwängler ermittelt als Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm an diesem Sonntag unter anderem im hannoverschen Landeskirchenamt. Vier Szenen für die aktuelle Folge "Der letzte Patient" des ARD-Klassikers wurden im Mai im Verwaltungsgebäude der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland gedreht, sagte ein Kirchensprecher am Dienstag. Im Film fungiert die Kirchenbehörde allerdings als "Jugend- und Sozialamt Hannover-Mitte".

Die Dreharbeiten für die NDR-Produktion hätten mit der vermutlich ersten Schlägerei begonnen, die es an der Außentreppe des Amtes gegeben habe, berichtete der Sprecher. Weitere Szenen spielten im Büro eines Oberkirchenrates. In den anderen Amtsstuben des zu der Zeit frisch renovierten Hauses lief der normale Betrieb weiter. Requisiten wie Stühle wurden mitgebracht. Auch die Komparsen seien von außerhalb gekommen, sagte der Sprecher: "Keine Chance für ambitionierte Mitarbeiter aus unserem Haus."

Charlotte Lindholm übernimmt in dem Krimi nach NDR-Angaben den Fall einer Ärztin, die in ihrer Praxis tot aufgefunden wurde. Bei den Ermittlungen kreuzt immer wieder ein verwahrlost wirkender Junge den Weg der Kommissarin. In der Folge "Der letzte Patient" ermittelt Maria Furtwängler als Charlotte Lindholm vom Landeskriminalamt Hannover bereits zum 17. Mal. Der "Tatort" wird am Sonntag um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

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26.10.2010