Diakonie-Chef Manfred Schwetje geht in der Ruhestand

Nachricht 12. September 2008

Hannover/Rotenburg (epd). Der hannoversche Diakonie-Direktor Manfred Schwetje (63) geht zum Jahresende in den Ruhestand. Der Theologe leitete das Diakonische Werk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers seit Anfang 2006, teilte die Diakonie am Freitag mit. Zuvor stand er zwölf Jahre als Vorstandsvorsitzender an der Spitze der Rotenburger Werke der Inneren Mission und war Superintendent im Kirchenkreis Sarstedt bei Hildesheim und Pastor in Peine.

Schwetje habe dem Diakonischen Werk eine unternehmerische Struktur verliehen, hieß es. Sein Ziel sei es, die Diakonie trotz der Sparvorgaben der Landeskirche zukunftssicher zu machen. Zudem habe er dazu beigetragen, dass die fünf Diakonischen Werke in Niedersachsen künftig stärker mit einer Stimme sprechen und eine gemeinsame Geschäftsstelle eingerichtet haben.

Schwetje soll am 9. Januar 2009 von Landesbischöfin Margot Käßmann verabschiedet werden. Ein Nachfolger stehe noch nicht fest. Zum Diakonischen Werk der Landeskirche gehören insgesamt rund 3.000 Einrichtungen mit etwa 40.000 Beschäftigten. Darunter sind 595 Kindergärten, 147 Altenheime, 240 Einrichtungen und Dienste für behinderte Menschen, 208 Beratungsstellen und 22 Krankenhäuser.

(epd Niedersachsen-Bremen/b2554/12.09.08)
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