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"Wir hatten ja damals nix und das bringen wir mit"

Tagesthema 17. Februar 2017

Internettag 2017 der Landeskirche Hannovers

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes elektronisches Gerät? War das vielleicht eine Quartzuhr mit roten Ziffern, die im Dunkeln so schön leuchteten? Beim Internettag 2017 freuen wir uns auf Ihre elektronischen Schätze und Geschichten dazu! Dipl.-Ing. Boris Jakubaschk hat über 300 dieser Schätze zu Hause, kann zu jedem einzelnen eine Geschichte erzählen und bringt einige davon am 04. März mit nach Hannover. Und wir erzählen nicht nur vom Internet - wir als Kirche mischen mit!

In unseren Workshops zeigen wir, welche Möglichkeiten das Internet für Kirche bietet, wie Ihre Gemeinde auf Social Media und youtube vertreten sein kann und wie man den Gemeindealltag durch sinnvolle Vernetzung effektiv vorranbringt.

Die Workshops

Social Media: Das eigene Umfeld neu entdecken

Sie kennen Ihre Gemeinde von Gottesdiensten und durch Veranstaltungen im Dorf oder in der Stadt. Aber kennen Sie auch Ihre Mitglieder im Social Web und sind einige vielleicht hauptsächlich über digitale Netzwerke zu erreichen? Wir geben Ideen und Tipps, wie das Umfeld einer Gemeinde offline und online effektiv erreicht werden kann und eine nachhaltige Zusammenarbeit aufgebaut werden kann.

Youtube: Gemeindefernsehen

Sie haben ein großartiges Sommerfest? Eine Veranstaltung, die Sie gerne festhalten und verbreiten wollen? In diesem Workshop wollen wir uns der Plattform Youtube und seinen Nutzungsmöglichkeiten aus Sicht einer Kirchengemeinde widmen. Wir blicken auf Chancen und Grenzen dieser Plattform für kirchliche Nutzung. Und Sie bekommen praktische Tipps für die Gestaltung von eigenen Video-Beiträgen.

Website speed dating: max-e in 20 Minuten

Einmal durch max-e und zurück: Sie möchten in kurzer Zeit möglichst  viel über unser Homepagesystem max-e erfahren, um sich einmal grundlegend zu orientieren? Wir schauen uns an, was dieses System Ihnen für die Neu- oder Umgestaltung Ihrer Seite bringen kann, wie wir eine Seite umziehen und wie nur wenige Schritte vom Start bis zum Livegang nötig sind.

stories-e 2.0 – Neue Features und geniale Möglichkeiten

Unser Erzähltool stories –e ist erwachsen geworden. Es gibt tolle neuen Möglichkeiten, seine Geschichte in Bildern, Filmen und kurzen Texten zu einer imposanten Webseite zusammen zu fassen. Mit dem Handy in der Hand und einem Internetzugang können Sie mit stories-e tolle Geschichten erzählen. Sie erfahren kurz und knackig wie das funktioniert und bekommen von uns kostenlos das Tool dazu.

Pong, Pacman: Pixelspiele

Die Zukunft ist Retro! Nehmen Sie sich doch ein bisschen Zeit auf aktueller Hardware alte Spiele aus vergangenen Jahrzehnten zu spielen. Sogenannte Emulatoren ermöglichen uns auf einem modernen PC Atari, C64 und Co. wieder- oder neu zu entdecken.  

Sitzungen in der Hälfte der Zeit - intern-e effektiv nutzen

Eine typische KV-Sitzung mit den Tagesordnungspunkten Bauprojekt, Konfirmandenarbeit, Pfarramtsausstattung lässt sich effizient in intern-e vorbereiten. Einfach die Dokumente und Infos hochladen, den Mitgliedern über den Blog Bescheid geben - schon sind alle gut vorbereitet auf das nächste Treffen. Entscheidungen können bei der Sitzung schnell gefällt werden. Gibt es noch Dinge zu klären, können fehlende Informationen nachgetragen werden. Fragen können interaktiv unkompliziert auch nach der Sitzung geklärt werden. Einer fachkundigen Entscheidung steht nun nichts mehr im Wege, alle sind auf dem gleichen Stand und können mitentscheiden. 

Wann & Wo

Termin: 04.März 2017
Zeit:      10:30 - 16:30 Uhr
Ort:       Hanns-Lilje-Haus,
               Knochenhauerstraße 33,
               30159 Hannover

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Der Referent

Boris Jakubaschk arbeitet als Softwareentwickler in Karlsruhe. Seit über 20 Jahren sammelt er in seiner Freizeit historische Computer und dokumentiert deren Geschichte auf seiner Internetseite. An der Kunstakademie in Stuttgart hält er u.a. Vorlesungen über Computergeschichte.

Mit 14 Jahren bekam er seinen ersten Computer zu Weihnachten. "Als Jugendlicher stand ich vor jedem Schaufenster, um Computer zu sehen Irgendwann wurde die ersten Geräte aussortiert - und das war meine Chance!" erzählt er. Von Verwandten, Freunden und Bekannten - von überall bekam er Computer: "Damals gabs die Spezies der Computerfreaks. Da gab es die schrägen; die haben gespielt. Und dann gab es die noch schrägeren; die haben an den Dingern gebastelt - und so einer war ich". Und so einer ist er geblieben. 

Über 300 alte Computer hat er im Keller stehen. Sein Wissen hat er sich komplett selbst angeeignet. "Ein Briefmarkensammler kann Ihnen ja auch studenlang von seinen Exponaten vorschwärmen" sagt Boris Jakubaschk. 

Ob er selbst immer auf dem neusten Stand der Technik ist? "Mein Computer ist schon fünf Jahre alt. Inzwischen betrachte ich das alles mit einer gewissen Ruhe" scherzt er.

Einige Lieblinge seiner Samlung bringt er zum Internettag nach Hannover mit. Vorallem sein Maskottchen, einen Commodore PET von 1976, will er den Teilnehmern am 04. März vorstellen.

Zur Internetseite von Boris Jakubaschk