Streichhölzer verschiedener Farbe

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Inklusion

Inklusion ist seit Verabschiedung der UN Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen aus dem Jahr 2005 in der Bunderepublik geltendes Recht. Auswirkungen dieses Rechtsanspruchs sind inzwischen vielfach spürbar: So hat z.B. Niedersachsen 2011 seine Schulgesetzgebung grundsätzlich auf die „inklusive Schule“ gestellt.

Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe, die in jedem Handlungsfeld einer Gesellschaft - und damit auch in Kirche - thematisch wird. Sie ist umfassend. Gerade darin liegt aber auch die Gefahr der Forderung nach Inklusion. Da sie sich auf nahezu alle Lebensbereiche bezieht, ist es naheliegend sie - auch angesichts des unüberschaubaren Ressourceneinsatzes -  zu unterlaufen und als illusorisches Vorhaben zu übergehen. Das wird jedoch dem Rechtscharakter von Inklusion nicht gerecht.

Die Landessynode hat deshalb 2012 beschlossen, ein Referat Inklusion zu errichten. Dessen Arbeit zielt auf Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Landeskirche und soll Impulse dazu setzen, wie inklusives Handeln in und durch die Kirche vorgebracht werden soll.

Gemeinde inklusiv

Ein Projekt für Kirchengemeinden auf dem Weg zur Inklusion