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Zu manchen Themen des Lebens und der Gesellschaft hat die evangelische Kirche Wichtiges zu sagen: Kirche begleitet die Menschen von der Geburt bis zum letzten Abschied, der zum Leben gehört. Die evangelische Kirche feiert mit den Menschen. Menschen arbeiten in der Kirche ehrenamtlich und beruflich, aber auf jeden Fall engagiert. Die Kirche schafft Raum, andere Wirklichkeiten zu erleben, und in Krisen begleiten Menschen aus Kirche. Dazu bezieht die evangelische Kirche „Positionen“ immer dann, wenn es für die Menschen und ihr Leben entscheidend ist, Menschen an Leib und Leben gefährdet sind und die Würde der Menschen in Frage gerät und folgt damit dem Auftrag Jesu Christi. All das soll im Internetauftritt „www.landeskirche-hannovers.de thematisiert werden.

Möglichkeiten des Web 2.0

Mit dem Web 2.0 können bei all diesen Fragen aber auch Menschen mit diskutieren, Stellung beziehen, die Aussagen der Kirche unter Freunden und Bekannten teilen, Zustimmung ausdrücken oder kritische Rückfragen stellen. Das Web 2.0 hat die Kommunikation über die wichtigen Fragen des Lebens ebenso verändert wie manches Geplänkel über Banales ermöglicht. Eine Kirche, die sich durch den Missionsbefehl an „alle Völker“ – also an alle Menschen – gewiesen weiß, stellt sich dem digitalen Marktplatz, den das Web 2.0 bildet: Paulus hat auf dem Aeropag, dem Diskussionsforum des antiken Athens, den Fragen der Athener gestellt, evangelische Kirche stellt sich den Fragen der Userinnen und User des world wide web.

Datenschutz und Selbstbestimmung

Doch die Verantwortlichen in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers wissen um die kritischen Fragen, die an die technischen Möglichkeiten des WEB 2.0 gestellt werden und gestellt werden müssen. Deshalb startet das für die Internetarbeit verantwortliche Evangelische MedienServiceZentrum (EMSZ) nicht unbesonnen in die „Sozialen Netzwerke“, sondern versucht in Abstimmung mit allen Verantwortlichen in der Landeskirche – Landesbischof, Landeskirchenamt, Landessynode – einen Weg zu gehen, der die Daten der Userinnen und User schützt und der informationellen Selbstbestimmung möglichst großen Raum lässt.

Weitere Ideen

Das sind die beiden ersten Maßnahmen, die die Internetarbeit mit dem Start der neuen landeskirchlichen Internetseite eingeführt hat. Weitere Ideen und Kommunikationskanäle sollen in den kommenden Monaten dazu kommen – aber erst, wenn alle berechtigten Bedenken erkannt und verantwortlich auf ein vernünftiges Maß beschränkt sind.

Bis es Möglichkeiten zur direkten Rückmeldung gibt, gibt es natürlich die klassischen Wege, die eigene Meinung kund zu tun: per Email am liebsten. Schreiben Sie uns doch einfach.

Zur Datenschutzerklärung der landeskirchlichen Internetseite